Schlaflose Nächte und unruhige Träume? Die falsche Matratze kann schuld daran sein. Aber welche Matratzen sind am besten für gesunden Schlaf? Wir sagen Ihnen, worauf Sie beim Kauf von Matratzen achten sollten und stellen verschiedene Typen von Matratzen vor.Matratzen: für gesunden Schlaf
Wie man sich bettet, so liegt man. Dieses Sprichwort kommt nicht von ungefähr: Ruhen wir auf den richtigen Matratzen, regeneriert sich unser Körper über Nacht und wir sind fit für den Tag. Zweifelsfrei: Matratzen beeinflussen unser körperliches Befinden und mit den richtigen Matratzen können Körperleiden, wie zum Beispiel Rückenschmerzen, Verspannungen und Kopfschmerzen, aber auch Schlafstörungen, vermieden werden.

Für erholsamen Schlaf ist die Wahl unserer Matratzen ausschlaggebend.
Matratzen: Liegen Sie richtig?
Matratzen sollten einiges aushalten: Das Körpergewicht muss nicht nur getragen, sondern ausbalanciert und die Wirbelsäule gestützt werden. Außerdem müssen Matratzen flexibel sein, um sich immer wieder der Körperlage anzupassen, ohne zu fixieren. Da sind Härte- und Weichheitsgrad der Matratzen entscheidend. In der Regel gilt: Sind Matratzen zu hart, geben sie zu wenig nach und die Lendenwirbelsäule wird nicht gestützt. Die Druckbelastungen für den Körper sind dann zu hoch. Wählt man hingegen zu weiche Matratzen, sinkt der Körper zu tief ein und man verbringt die ganze Nacht in einer starren Zwangshaltung.

Matratzen müssen das Körpergewicht ausbalancieren und die Wirbelsäule gerade halten. Foto: Hülsta
Matratzen: Tipps für den Kauf
Ein Drittel unseres Lebens verbringen wir im Bett. Da darf bei der Wahl unserer Matratzen gute Beratung, Qualität und Probeliegen nicht zu kurz kommen. Abhängig von Körperform, Größe und Gewicht, Alter, Gesundheitszustand, Lebens- und Schlafgewohnheiten sollten Matratzen individuell gewählt werden.
Kaufen Sie Ihre Matratzen beim Fachhändler und lassen Sie sich umfassend beraten.
Bei der Vielfalt an Matratzen sollte man nicht nur probeliegen, sondern unbedingt probeschlafen. Gute Fachgeschäfte liefern Matratzen bis in Ihr Schlafzimmer und nehmen sie auch nach Wochen noch zurück, wenn sich herausstellt, dass Sie auf dieser Matratze keinen erholsamen Schlaf finden.
Nicht am falschen Ende sparen: Beim Kauf von Matratzen sollte besonderer Wert auf Qualität gelegt werden – auch wenn diese etwas mehr kostet. Bedenken Sie:Gute Matratzen verbessern das körpeliche Wohlbefinden und halten immerhin bis zu zehn Jahre. In Matratzen investieren lohnt sich also!
Matratzen mit abnehmbaren, waschbaren Bezüge sind nicht nur aus hygienischen Gründen empfehlenswert: Bei regelmäßiger Reinigung können sie Allergien vorbeugen oder eindämmen.

Jedem seine Matratze: Matratzen müssen nach individuellen Bedürfnissen ausgewählt werden.
Matratzen: Welche passt zu mir?
Matratzen & Körpergewicht: Menschen, die nicht so viel wiegen und keine Rückenprobleme haben, brauchen besonders anpassungsfähige und weiche Matratzen, vor allem im Becken- und Schulterbereich. Schwere Personen hingegen brauchen eine starke Stützwirkung im Beckenbereich, um einen “Hängematteneffekt” zu vermeiden.
Speziell für Frauen gilt: Vorübergehende Gewichtszunahme, beispielsweise in der Schwangerschaft, sollten Matratzen aushalten und sich nicht deformieren.
Matratzen & Gesundheitszustand, Lebensgewohnheiten und Alter: Mit den Jahren verändert sich der Körper. Da sollten auch die Matratzen mitwachsen und sich der Körperhaltung anpassen. Wichtig also: Wählen Sie Matratzen abhängig von Ihrem Alter!
Schläfer, die an Knochen- oder Muskelkrankheiten leiden, sollten auf orthopädischen Matratzen ruhen, denn diese Matratzen können helfen, das Leiden zu lindern.
Neben Alter und Gesundheit darf bei der Wahl der Matratzen die Lebensgewohnheit nicht außer Acht gelassen werden, da Matratzen je nach Berufstätigkeit und täglicher Belastung Körperfehlhaltungen ausgleichen können.
Matratzen & Schlafgewohnheiten: Rücken- und Bauchschläfer brauchen Matratzen, die die Wirbelsäule in einer natürlichen Haltung belassen. Hier gibt es Matratzen mit unterschiedlichen Zonen, die den schlafenden Körper optimal ausbalancieren. Ein Tipp für Seitenlieger: Schulter und Becken sollten sich in Matratzen eindrücken, damit die Wirbelsäule gerade bleibt.
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