Jetzt wird´s gemütlich: Polstermöbel wie Sessel, Sofa oder Loveseat sind ideal zum Ausruhen, Entspannen oder Lesen. Als Polstermöbel werden alle Sitz- und Liegegelegenheiten mit Polster bezeichnet. Polstermöbel unterscheiden sich sowohl in Form und Design, als auch in der Qualität der Polsterung. Wer im Möbelhaus den Sitztest macht, wird schnell feststellen, dass es in Sachen Polstermöbel große Unterschiede gibt. Gerade deshalb ist es wichtig jedes Polstermöbel vor dem Kauf zu testen.
In der Regel sind günstige Modelle mit einer einfachen Polsterung ausgestattet und nutzen sich daher schneller ab. Kostspielige Polstermöbel verfügen hingegen oft über eine qualitativ hochwertige Polsterung.
Polstermöbel: welche Arten gibt es?
Polstermöbel gibt es in allen nur erdenklichen Variationen. Ob als große Sofa-Landschaft für die ganze Familie, gemütliche Zweier-Couch fürs Arbeitszimmer, Fernsehsessel mit Fußbank oder einfach als Hocker.
Sofas
Das Sofa ist das Polstermöbel, das in fast keinem Haushalt fehlt. Das mehrsitzige Sitz- und Liegemöbel eignet sich nicht nur für den entspannten Fernsehabend, sondern bietet auch ausreichend Platz für das Nickerchen zwischendurch. Zum Beispiel Sofa “Arild” von Ikea.
Sessel
Die meist anschmiegsame Form des Sessels und seine gemütliche Polsterung macht´s einem leicht, es sich bequem zu machen und zu entspannen. Zum Beispiel Sessel “Cloudscape” von Moroso.
Love Seats
Der Loveseat ist ein Sessel im XL-Format. Dieses Polstermöbel eignet sich ideal als Kuschelzone für Verliebte. Natürlich kann man es sich aber auch alleine darauf gemütlich machen. Unser Tipp: Loveseat “Valentine” von CSUN.
Polster-Hocker
Ist ein Hocker mit einem Polster ausgestattet, kann man ihn ebenfalls als Polstermöbel bezeichnen. Bestens geeignet zum entspannten Hochlegen der Beine. Bei akutem Sitzplatzmangel ist er aber auch willkommene Sitzgelegenheit. Zum Beispiel Hocker “Chester” von Habitat.
Polstermöbel: das Innenleben
Auf die inneren Werte kommt es an. So auch beim Polstermöbel. Wer lange Freude an Sofa und Sessel haben möchte, sollte bei der Wahl des richtigen Möbels ein paar Dinge beachten. Wie gut die Qualität eines Polstermöbels wirklich ist, wird meist erst nach mehreren Jahren deutlich. Entweder ist die Sitzfläche beim Polstermöbel durchgesessen oder aber Lehnen, Rücken- oder Fußteil lassen sich nicht mehr einwandfrei verstellen. Daher gibt es Qualitätsmerkmale, auf die man beim Kauf achten sollte:
Das Gestell
Ein solides Untergestell steht für eine lange Lebensdauer. Am besten beim Kauf von Polstermöbeln im Möbelhaus nachfragen. Gute Händler können Auskunft über Beschaffenheit und Material vom Polstermöbel geben. Alternativ kann man sich auch direkt beim Hersteller informieren.
Die Federung
Polstermöbel sollen bequem und komfortabel sein. Daher unterscheidet man beim Polstermöbel zwischen geschnürter Federung, Polstermöbel mit Federkern und Polstermöbel mit Schaumstoffpolsterung. Ein System von Schnürungen bringt die Polster beim Polstermöbel in eine bestimmte Höhe, Spannung und Stellung.
Das Polster ist dadurch flexibel und passt sich je nach Beanspruchung individuell an. Polstermöbel mit Federkern werden aus so genannten Zylinder- oder Bonellfedern angefertigt. Diese Variante ist die geläufigste unter den Polstermöbeln. Die Federn werden dabei meist von Kokos-Matten und Schaumstoff umhüllt. Moderne Polstermöbel verfügen über eine reine Schaumstoffpolsterung. Im Kern dieser Polstermöbel werden keine Metallfedern verwendet. Stattdessen wird mit Hilfe einer Unterfederung eine Polsterwirkung erziehlt.
Alternative Fußgestelle
Soll das Polstermöbel sicher und fest an Ort und Stelle stehen oder über Rollen verfügen und problemlos verschoben werden können? Viele Marken-Hersteller bieten alternative Fußgestelle für ihre Polstermöbel. Häufig wird dann jedoch ein Aufpreis auf das jeweilige Polstermöbel fällig.
Funktionsteile
Verstellbare Rückenlehnen, hochklappbare Fußbänke und andere Extras machen Polstermöbel zu multifunktionalen Mehrzweck-Möbeln. Damit diese Extras auch nach mehreren Jahren noch problemlos funktionieren, müssen Funktionsteile und Gestell stabil und strapazierfähig sein.
Polstermöbel: die Klassiker
Polstermöbel gibt es in den unterschiedlichsten Formen, Farben und Designs. In den letzten Jahren mauserten sich jedoch einige Exemplare zu wahren Klassikern:
Ohrensessel

Der Ohrensessel ist ein wahrer Klassiker. Polstermöbel "Marlowe" von Garpa. www.garpa.de
Der Ohrensessel war ursprünglich in England weit verbreitet. Dort fand das Polstermöbel meist vor Kaminen seinen Platz. Die Ausbuchtungen an der Lehne schützten sicher vor Zugluft. So wurde dieser Sessel zu einem der beliebtesten Polstermöbel seiner Art.
Barcelona-Sessel

Polstermöbel von Ludwig Mies van der Rohe: der Barcelona-Sessel
Für den deutschen Pavillon entwarf Ludwig Mies van der Rohe zur Weltausstellung 1929 den berühmten Barcelona-Sessel mit zugehörigem Hocker. Die Gestelle waren aus verchromtem, handgeschweißtem Stahlband, das später in den USA durch verchromten Edelstahl ersetzt wurde. Die Bezüge dieser Polstermöbel sind aus Leder. Der Sessel und Hocker werden produziert von Knoll International, www.knoll.com
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