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Tapeten: neuer Look für die Wand

Tapeten kommen nie aus der Mode. Kein Wunder, denn sie verleihen der Wohnung im Handumdrehen einen ganz neuen Look. Wir verraten alles Wissenswerte rund um Tapeten, zeigen schöne Muster und geben Tipps zum Tapezieren.

Spezial: Tapeten für Herbst und Winter
In der kalten Jahreszeit legen wir viel Wert auf ein gemütliches Zuhause. Die passenden Tapeten gibt es in unserer Fotostrecke.

Fotostrecke
15 Bilder

Spezial: Tapeten für den Frühling
Für den Frühling gibt es besonders dekorative und stimmungsvolle Tapeten. Wir zeigen unsere Lieblingsstücke.

Tapeten bedeuten Individualität

Die Geschichte der Tapete reicht weit zurück: Durch den Ostindischen Handel wurden schon im 16. Jahrhundert handgemalte chinesische Papiertapeten nach Europa gebracht. Der Erfolg war groß, in England und Frankreich wurde mit der Herstellung von Tapeten aus Papier begonnen, und bereits 1586 gab es die ersten Papiertapetenmacher in Europa. Die Erfindung der Druckmaschinen ermöglichte Mitte des 19. Jahrhunderts schließlich die massenhafte Produktion von Tapeten.

Seither sind Tapeten aus der Wohnung kaum noch wegzudenken. Heute ist alles erlaubt, die Materialvielfalt von Tapeten ist besonders groß und die Zeit der schlichten Rauhfaser-Tapete überholt. Auch wenn sie nie richtig out war – heute sind Tapeten wieder besonders angesagt. Ob schlicht, elegant oder gemustert und mit originellen Motiven: Es gibt kaum eine bessere Möglichkeit, der eigenen Wohnung seinen individuellen Stempel aufzudrücken.Die Wahl der Tapete drückt Persönlichkeit und Stil aus.

Tapeten Tipp: die Kollektion von SCHÖNER WOHNEN Tapeten.

SCHÖNER WOHNEN Tapete "Pure Natural"

Hersteller von Tapeten:

www.as-creation.de
www.cole-and-son.com
www.dedar.com
www.designersguild.com
www.eijffinger.nl
www.ellipopp.com
www.erismann.de
www.ferm-living.com
www.grahambrown.de
www.marburg.com
www.osborneandlittle.com
www.ps-international.de
www.rasch.de
www.smita.de
www.tapetenagentur.de

Tapete "Frida" von Tapetenagentur


Fototapeten

Tapeten mit Fotomotiven waren lange out und sind jetzt wieder schick. Die obligatorische Berglandschaft oder der Palmenstrand wurden abgelöst von zarten Blütenmotiven, idyllischen Waldszenen oder abstrakten Stadtmotiven in Schwarz-Weiß. Auch möglich: das selbst geschossene Lieblingsfoto aus dem Urlaub auf Tapete drucken lassen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Witzig: Die Tapete Zum Südflügel von der Tapetenagentur wird auf die Tür geklebt

Witzig: Die Tapete "Zum Südflügel" (links) wird auf die Tür geklebt und täuscht große angrenzende Räume vor (von Tapetenagentur)

Da es bei Tapeten mit Fotomotiven auf ein absolut exaktes Verkleben ankommt,  sollte man diese Arbeit von einem Experten machen lassen – das erspart möglichen Frust und sorgt für ein rundum gutes Ergebnis. Denn nur wenn die einzelnen Bahnen der Tapeten genau zusammen passen, ist die Illusion perfekt. Unser Tipp für Fototapeten: www.berlin-tapete.de

Tapeten selbst gestalten

Haben Sie ein Lieblingsmotiv, das Sie am liebsten als Wanddekoration ganz groß in Szene setzen möchten. Auf www.wallunica.de haben Sie die Möglichkeit: Sie können Ihre Wunschtapete nämlich mit einem von Ihnen eingeschickten Motiv bedrucken lassen. Oder Sie nutzen das Motivangebot von Wallunica. Ebenfalls kann die Größe der Tapete frei gewählt werden, damit kann jeder einzelne Druck individuell auf eine bestimmte Wand oder einen Raum maßgeschneidert werden. www.wallunica.de

Entwerfen Sie Ihre Tapete mit einem Wunschmotiv und geben Sie Ihrem Zuhause eine persönliche Note

Tapete im individuellen Look. Auf www.wallunica.de können Sie Ihre eigene Designertapete drucken lassen. Fotos: www.wallunica.de

Tapeten mal anders

Warum Tapeten nur an der Wand anbringen? Es geht auch anders: Zum Beispiel kann man aus Tapeten seiner Wahl auch schöne Standwandbild selber machen: Die Tapeten einfach auf eine dünne Holzplatte aufziehen – fertig ist das Standbild. Oder man kann einen schlichten Paravent aus Holz mit wundervollen Tapeten aufpeppen.

Tapete Grove Garden von Tapetenagentur verschönert einen schlcihten Paravent

Tapete "Grove Garden" von Tapetenagentur verschönert einen schlichten Paravent

Tapeten Blog:
Trennwand tapezieren

Tapeten richtig anbringen
Tapezieren ist nicht schwer, aber bevor man zum Kleisterpinsel greift, sollte man sich über einige Dinge im Klaren sein. Denn nur so wird man hinterher mit dem Ergebnis der Tapeten  zufrieden sein.

1. Tipps für den Kauf von Tapeten
Es gibt eine riesige Auswahl an Tapeten in den unterschiedlichsten Farben und Mustern. Deshalb hilft es, sich vor dem Kauf von Tapeten eine Vorstellung davon zu machen, welche Stilrichtung, welches Muster und welche Farben überhaupt in Frage kommen. In der Regel kann man sich Musterbücher von Tapeten ausleihen und zu Hause ganz in Ruhe eine Auswahl treffen.

Besonders einfach zu verarbeiten sind Vliestapeten, bei denen die Weichzeit entfällt und der Kleister wahlweise direkt auf die Wand oder die Tapetenbahnen aufgetragen werden kann. Sehr komplizierte Räume oder besonders kostspielige Tapeten sollte man lieber dem Fachmann überlassen.

2. Wie viele Rollen Tapeten müssen es sein?
Den Bedarf von Tapeten kann man mit einer einfachen Formel errechnen. Eine normale Tapetenrolle ist 0,53 Meter breit, 10,05 Meter lang und reicht für circa 5 Quadratmeter. Daraus ergibt sich folgende Formel: Raumumfang (Länge aller Wände) x Raumhöhe geteilt durch 5 = Anzahl der benötigten Tapetenrollen.

Türen und Fenster werden als Wandfläche gerechnet, so bleibt genug Verschnittreserve. Bei gemusterten Tapeten muss bedacht werden, dass sie eventuell mit Versatz geklebt werden müssen. Angaben dazu finden sich auf den Rollen der Tapeten. Um Farbschwankungen der Tapeten zu vermeiden, sollte man für einen Raum immer Tapeten derselben Produktionscharge beziehen, welche auf dem Beipackzettel benannt ist.

3. Vorbereiten und Zuschneiden von Tapeten
Für ein perfektes Ergebnis ist ein entsprechend vorbereiteter Untergrund für die Tapeten unerlässlich. Auch wenn es aufwändig und mühsam erscheint, alte Tapeten abzulösen, Wände neu zu verspachteln oder abzuschleifen und Risse auszubessern, es lohnt sich. Bei einigen hellen, glatten oder glänzenden Tapeten kann eine Untertapete sinnvoll sein, um im Seitenlicht ersichtliche Unebenheiten zu vermeiden.

Zuschneiden der Bahnen: Bei ungemusterten Tapeten rechnet man pro Bahn die Raumhöhe plus 10 bis 15 Zentimeter. Bei gemusterten Tapeten muss der auf der Rolle angegebene Versatz noch hinzugefügt werden, damit die Bahnen anschließend dem Muster entsprechend geklebt werden können und oben wie unten noch genug Überstand bleibt.

4. Kleistern und Vorweichen von Tapeten
Welcher Kleister der richtige für die ausgewählte Wandverkleidung ist und wie er verarbeitet werden muss, kann man dem Beipackzettel der Rollen der Tapeten entnehmen. Generell gilt: Je schwerer die Tapeten, desto wasserärmer der Kleister.

Ein Kleistergerät erleichtert das Einkleistern und ist im Handel erhältlich oder leihbar. Wer ohne Kleistergerät arbeiten möchte, sollte sicherstellen, dass der Tapeziertisch mindestens genauso lang ist wie die einzelnen Bahnen der Tapeten, das vereinfacht ein gleichmäßiges Auftragen des Kleisters. Die Weichzeit der Tapetenbahnen richtet sich nach den Angaben des Beipackzettels. Der große Vorteil von Vliestapeten: Eine Weichzeit ist nicht erforderlich!

5. Kleben und Trocknen von Tapeten
Da heute nicht mehr überlappt, sondern Tapeten “auf Stoß” (Kante an Kante) geklebt werden, ist die Tapezierrichtung “vom Licht weg” nicht mehr aktuell. Bei gemusterten Tapeten sollte man dennoch am Fenster beginnen und von dort nach beiden Seiten fortfahren, damit das Muster stimmt.

An jeder neu zu tapezierenden Wand wird die erste Bahn der Tapete ausgelotet, damit alle folgenden Bahnen senkrecht verlaufen. Die Bahn der Tapete wird oben mit Überstand angesetzt, und erst wenn sie haftet, wird die untere Bahnhälfte bearbeitet. Anschließend wird die Bahn zu den Seiten mit der Bürste angedrückt. Empfindliche Tapeten sollte man stattdessen mit einer Gummirolle andrücken und Kleisterflecken generell gleich entfernen. Für einen sauberen Abschluss an der Decke und den Fußleisten eignet sich am besten ein Kantenschnittlineal.

Trocknen lassen der Tapeten: Der Trockenvorgang sollte auf keinen Fall mit voll aufgedrehter Heizung oder Durchzug beschleunigt werden. Normalerweise verschwinden alle Falten in den Tapeten beim Trockenvorgang über Nacht und man kann sich am Morgen über ein schönes Zimmer mit neuen Tapeten freuen.

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