Hausfreunde
Bissig: der Nussknacker
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Ein Mann im Haus ist
immer nützlich, findet
Wohnressortleiterin
Maja Schacht. Zwei sind
aber besser - besonders
vor Weihnachten ....
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"Hilfst Du mir?", fragt mein Freund, er will die
Wohnung ausmisten. "Klar", sage ich, wir fangen in der
Küche an. Leider treten schnell erste Meinungsverschiedenheiten
auf: Er findet, man könne elf Plastikbecher
mit der kompletten Werder-Bremen-Fußballmannschaft
unmöglich trennen, und ich finde zehn
Kartons mit Ikea-Wassergläsern deutlich zu viel, auch
wenn wir in der Wirtschaftskrise stecken und die
nächste Gläsernot bestimmt kommt. Schwierig.
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Er schiebt eine Batterie leerer Senfgläser von A nach
B, stellt sich schützend vor eine arg geschundene
Mikrowelle und legt zärtlich seine Arme um eine Fritteuse.
"Die ist fast wie neu", murmelt er und zieht
die Stirn in traurige Falten. "Aber du hast sie doch
noch nie benutzt, woher kommt sie eigentlich?", versuche
ich, ihm den Abschied leicht zu machen. Von
Freunden, die nach Indien gezogen sind, aha.
"Siehst du", sagt er, "manche Leute wechseln sogar das Land, weil sies nicht schaffen, sich von ihrer Fritteuse zu trennen!" Schließlich zieht er einen verstaubten Karton aus dem Chaos, schaut hinein und verkündet glücklich: "Den hier brauchen wir aber echt nicht mehr!" Neben einer Packung Luftschlangen liegt ein Nussknacker aus Holz - so einer, wie wir ihn zu Hause hatten. Er erinnert mich an meine Kindheit, an Weihnachten und an Fernsehabende, an denen meine Mutter Nüsse knackend die Familie wahnsinnig machte. Produktinfos
Nussknacker "Polizist, rot"
Preis: ca. 49 Euro Hersteller: Seiffener Volkskunst EG erhältlich über www.schauwerkstatt.de |
Fotos: Hersteller





















