Hausfreunde
Geliebte Urform: das "Ei"
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"Beam me up, Scotty": Wohnressortleiterin Maja Schacht fühlt sich im Ei-Sessel wie in der Zentrale eines Raumschiffs. Leider stößt ihre Euphorie an irdische Grenzen.
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Kürzlich bat mich meine Mutter um Rat. Sie wollte
einen neuen Sessel. Das Problem: Das Teil muss sich
in ihren bunten Stilmix integrieren. Dazu gehören etwa
blumige Hochzeitsketten aus Indien, ein samtener Ohrensessel
und eine zwei Quadratmeter große Höhlenmalerei,
die ihr ein freundlicher Herr aus
Togo geschenkt hat. Die hängt jetzt
zu Hause über dem Karosofa. Wir
leben in der Nähe von Hamburg,
Skandinavien ist nicht
weit.
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Ein wenig nordische
Nüchternheit könnte meinem
Elternhaus nicht
schaden, finde ich und
empfahl ihr dringend
meinen absoluten Lieblingssessel,
das Ei des
dänischen Designers
und Architekten
Arne
Jacobsen. Das würde
sich ganz hervorragend
zwischen der Uraltchaise
meines Vaters und der Trommel
mit Zebrafell
machen.
Jacobsen entwarf es 1958 für die
Lobby des Royal Hotel in Kopenhagen.
Wer sich in der geschwungenen
Form niederließ, fühlte sich tatsächlich
geborgen wie in einem Ei, abgeschirmt vom
Gewusel ringsum.
Produktinfos
Sessel "Egg"
Design: Arne Jacobsen Preis: Stoffbezug ca. 4300 Euro Hersteller: Fritz Hansen www.fritzhansen.com |
Fotos: Hersteller























