Hausfreunde
Tief bewegt: von "Sinus"
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Simple Sessel bergen Gefahren. Besser, Sie entscheiden sich gleich für die Luxusversion - meint Wohnressortleiterin Maja Schacht.
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Gehen Sie mal in ein ganz normales Möbelgeschäft
und suchen Sie nach einem Sessel. Sie werden feststellen,
es ist nicht einfach. Es gibt sehr viele Sessel. Zum
Liegen, Fläzen, Essen. Und zum Sitzen. Aus Holz, aus
Stoff, aus Leder oder Plastik - und um den richtigen zu
finden, muss man sie alle ausprobieren. Und manchmal
ist so ein Sesselkauf sogar äußerst gefährlich!
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Einer Bekannten von mir ist Folgendes passiert: Ein
netter Möbelfachhandel-Mann bat sie, auf dem Modell
ihrer Wahl einmal Probe zu sitzen. Was sie tat - allerdings
nicht lange. Eine Sprungfeder (Wo zum Teufel
gibt es heute noch Sprungfedern?) hatte sie hinterhältigst
angesprungen. In ihrem leichten Leinenrock
befand sich ein großer Riss, es muss eine besonders
fiese Feder gewesen sein. Sprunghaft verließ sie das
Geschäft - ohne Sessel, dafür mit hochrotem Kopf.
Produktinfos
Sessel "Sinus" in Leder
Design: Reinhold Adolf Preis: Sessel ab ca. 3.120 Euro, Hocker ab ca. 1.460 Euro, Hersteller: Cor www.cor.de Mitte der Achtziger, als Chrom und weißes Leder die Vorherrschaft in den Wohnzimmern übernommen hatten, war erst mal Schluss mit Sinus - zu teuer die Herstellung, zu groß der Lederverbrauch. Aber wie jeder echte Star feierte der Sessel sein Comeback: im Jahr 2004. Nach einem kleinen Ganzkörperlifting ist er heute jünger, kurviger, schnittiger als je zuvor. Und kommt übrigens vollkommen ohne Sprungfedern aus. Denn auf seinen Federstahlkufen, deren System sich Herr Adolf damals patentieren ließ, kann man auch so ganz hervorragend wippen und dabei ein Glas Wein trinken. Welches Ihnen bei besonders exzessivem Wippen natürlich schon mal umkippen kann - das ist aber auch das einzig Gefährliche. |
Fotos: Hersteller


























