Hausfreunde
Love, Peace und Sitzsack
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Sitzen ist eine Frage der Haltung!
Das erkannten in den Sixties drei
italienische Designer - und hinterließen
die Welt deutlich lässiger.
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Meine Freundin Maike hat nie Knitterfalten im T-Shirt,
hasst spontane Entscheidungen und schreibt vor
jeder Verabredung drei Erinnerungs-E-Mails, um Zeit,
Ort und Thema (Kino, Kaffeetrinken, Schuhkauf) in
Stein zu meißeln. Im äußerst unwahrscheinlichen
Fall, dass sie auf eine Demonstration gehen wollte,
müsste sie vorher en detail wissen, wie lange der
Marsch dauert, wie viele Leute kommen, welche
Schuhe sie tragen soll und ob zwischendurch Erfrischungen
gereicht werden. In den Sponti-Jahren
wäre Maike verloren gewesen.
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Damals, als man die Haare wachsen und die Hüllen
fallen ließ, als man bei Demos ungeplant Barrikaden
baute, änderte sich auch das Sitzverhalten.
Wer kam schon von einer hitzigen Versammlung, um
sich dann kerzengerade in einen Louis-quinze-Sessel
zu pflanzen, wer wollte seine Entspannungstüte auf
harten Holzhockern rauchen? Nein, man fläzte, rollte
und streckte sich, rottete sich spontan zusammen,
ließ sich hängen und gelegentlich auch gehen.
Produktinfos
Sitzsack "Sacco"
Preis: ab 395 Euro (Stoff), ca. 1395 Euro (Leder) Hersteller: Zanotta www.zanotta.it |
Fotos: Hersteller




















