Die UmfrageDie IdeeAlle unter einem Dach: Daheim oder ins Heim? Diese Frage bereitet zusehends Gewissensbisse, denn immer mehr Menschen können sich im hohen Alter nicht mehr selbst versorgen, haben keine Angehörigen, oder die sind mit der Pflege schlichtweg überfordert. 660.000 Mütter, Väter, Omas und Opas leben bereits heute in Heimen, 2050 werden es fast zwei Millionen sein. Nur vier Prozent der Deutschen wohnen derzeit mit ihren Kindern oder Eltern zusammen und sorgen füreinander.Hier ist Eigeninitiative gefragt: zum Beispiel die Entwicklung von Privathäusern, die großfamilientauglich sind. Deshalb starteten SCHÖNER WOHNEN und die Deutsche Zement- und Betonindustrie im Januar und Februar diesen Jahres eine große Umfrage unter den Lesern, wie sie sich das Zusammenwohnen vorstellen können, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen. Nach den Wünschen von genau 22.342 Lesern hat Architekt Jürgen Lohmann aus Rotenburg nun ein Zweiparteienhaus entworfen. Im September beginnen in Bad Wurzach in Oberschwaben die Bauarbeiten, im Mai 2008 wird es eröffnet: zwei versetzt zueinander stehende Baukörper mit einer Gesamtwohnfläche von 235 qm (160 plus 75), im Garten durch einen Innenhof, zur Straße hin durch eine Art Laubengang verbunden. Das kleinere der beiden Häuser lässt sich ganz unterschiedlich nutzen - als Gästehaus, Atelier, Büro, als Kinder- oder Elternhaus, zur zeitweiligen Untervermietung oder für eine Nanny. Im Falle eines Falles ließe es sich sogar vom Haupthaus abgetrennt verkaufen. Wenn Kinder und Eltern ihr Geld zusammenlegen, sichern sie gemeinsam ihre nahe und ferne Zukunft. Auch und vor allem, was die Nebenkosten betrifft: Das SCHÖNER WOHNEN-Generationenhaus ist so konstruiert, dass es mit maximal 40 kW/h pro Quadratmeter und Jahr für Heizung und Strom allenfalls Kosten von 50 bis 80 Euro im Monat verursacht. Die Dächer massiv (Leichtbeton plus Faserplatten) gebaut, Solartechnik und Regenwasser werden die laufenden Kosten mindern, der Keller wird Wohnqualität haben und nie feuchte Wände bekommen, und Kabelkanäle werden jederzeit das Nachrüsten erlauben - die Zukunft kann kommen! |
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