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Umzugs 1x1
Geld, Post und Telefon
Einzugsermächtigungen kündigen, Konten löschen und neu einrichten, Daueraufträge löschen
oder umschreiben - auch wer sein Geld umziehen lässt, hat alle Hände voll zu tun.
Die Sparkassen haben einen speziellen Service eingerichtet, der Sie von allem Papierkram
befreit. Auch die Deutsche Post sowie die Telekom erleichtern Ihnen mit Servicepaketen den Umzug.
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Der Geldumzug
Als Sparkassenkunde können Sie den "GeldumzugsService" kostenlos in Anspruch nehmen.
Ihr Berater füllt für Sie sämtliche Formulare aus; er weiß ohnehin über Ihre Konten,
Zahlungsverpflichtungen, Kredite und Anlagen Bescheid. Ihnen bleibt dann nur noch,
Ihren Geldumzug mit einer Unterschrift zu bestätigen. Die Vorteile: Schon kurz darauf
verfügen Sie am neuen Wohnort über Ihr Geld, und Ihre neue Sparkasse ist durch den
Service bereits über alle Geldfragen informiert. Zinsverluste durch den Transfer von
Guthaben und Krediten ergeben sich nicht. Auch wer noch kein Kunde ist, kann den
"GeldumzugsService" kostenlos in Anspruch nehmen. Unser Tipp: Lassen Sie sich erst
einmal ausführlich von der Sparkasse am neuen Wohnort beraten.
Es gibt allerdings auch Dinge, die Ihnen die Sparkasse nicht abnimmt. So sollten Sie
rechtzeitig alle Institutionen, von denen Sie Geld bekommen - etwa Arbeitgeber und
Versicherungen - über Ihre neue Bankverbindung informieren. Gleiches gilt, wenn Sie
regelmäßige Zahlungsverpflichtungen haben, die per Dauerauftrag oder Lastschrifteinzug
erledigt werden: Teilen Sie den Firmen, Vereinen oder Institutionen mit, dass die
Gelder ab dem Umzugsdatum vom neuen Konto abgebucht werden sollen.
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Der Postumzug
Auch die Post sollte darüber informiert werden, wo Sie in Zukunft wohnen werden.
Vorausgesetzt, Sie wollen für die Welt postalisch erreichbar bleiben. Den Nachsendeauftrag
erhalten Sie in jeder Postfiliale oder bei Ihrem Zusteller. Hier können Sie bei Bedarf
auch gleich Ihr Postfach am alten Ort kündigen. Denn das zieht nicht automatisch mit um.
Der Nachsendeauftrag sollte der Post mindestens fünf Tage vor Ihrem Umzugstermin vorliegen. Für ein halbes Jahr kostet er 14,80 Euro und für ein ganzes Jahr 24,80 Euro.
Die Deutsche Post AG interessiert sich auch dann für Ihre neue Adresse und Bankverbindung,
wenn sie Ihre Rente zahlt. "Änderungsanzeige im Postrentendienst" heißt das im Amtsdeutsch
und kann per Postkarte in die Wege geleitet werden. Zeitungen und Zeitschriften, die per
Zusteller ins Haus kommen, können Sie direkt beim Verlag umbestellen. Kommen die Print-Titel
per Post, werden sie nicht nachgesandt.
Übrigens: Benachrichtigungskarten, nützliche Tipps und Checklisten finden Sie im
Umzugsratgeber der Deutschen Post. Die kostenlose Brochüre, in der auch ein
Nachsendeauftrag beiliegt, gibt es in jeder Postfiliale - ebenso wie das Umzugscheckheft
mit vielen Serviceangeboten.
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Der Telefonumzug
Solange Sie noch ein Telefonanschluss haben, nutzen Sie ihn! Unter der Rufnummer 0800-3301000
sind Sie zum Nulltarif mit der Deutschen Telekom verbunden. Ein Umzugsberater hilft Ihnen in
allen Fragen des Telefonumzugs - von der Um- oder Anmeldung der Telefonanschlüsse und des
Kabelanschlusses am alten und am neuen Wohnort bis hin zu speziellen Service-Paketen.
Auf Wunsch können Sie etwa den Telefonanschluss auf die Stunde genau umstellen lassen.
Zu den Service-Leistungen gehören auch Rufnummeransage und Anrufweiterleitung.
Außerdem besteht die Möglichkeit, sich während der Umzugsphase ein Handy von der Telekom zu leihen.
So bleiben Sie jederzeit erreichbar.
Die Wahl des neuen Telefonanschlusses: Anklopfen, Rückfragen, Makeln oder Dreierkonferenz -
mittlerweile geht so einiges bei der Deutschen Telekom. Manches erscheint komfortabel, anderes
überflüssig. Erkundigen Sie sich am besten nach den verschiedenen Leistungen. Aber Vorsicht:
Manche Berater nutzen die Gespräche, um dem Kunden Dinge anzudrehen, die er gar nicht braucht -
alles unter dem Deckmantel der "optimalen Telefonausstattung".
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