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Umzugs 1x1
Der Umzug mit Kindern
Ein Umzug kann auch für Kinder belastend sein. Sie verlieren ihre vertraute Umgebung,
oft auch ihren Freundeskreis. Viele Kinder entwickeln deshalb Ängste. In Einzelfällen
kann ein Wohnortwechsel sogar Stottern, Apathie, starke Aggressionen und Schulversagen
hervorrufen. Umso wichtiger, dass Sie Ihrem Kind den Umzug so angenehm wie möglich machen.
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Vor dem Umzug
Bereiten Sie Ihr Kind auf den Umzug vor. Dazu gehört auch, dass Sie ihm erklären, warum
Sie den Wohnort wechseln. Außerdem sollte es rechtzeitig wissen, wie der Umzug ablaufen
wird. Um die Verbindung zum alten Wohnort nicht ganz abreißen zu lassen, versuchen Sie,
dort "emotionale Stützpunkte" zu erhalten. Das können die Großeltern sein oder auch Freunde
der Familie. Auf diese Weise nehmen Sie dem Kind seine Verlustängste.
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Beim Umzug
Lassen Sie Ihr Kind beim Umzug mithelfen. So hat es das Gefühl, gebraucht zu werden.
Auch sollte es seine wichtigsten persönlichen Sachen selber packen. Denn Kinder haben oft
große Angst, dass ihre Sachen verloren gehen oder beschädigt werden. Und: Lassen Sie Ihrem
Kind selber mit den Möbelpackern sprechen. Wenn sie einen guten Draht zueinander finden,
bekommt das Kind auch ein positives Verhältnis zum Umzug.
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Nach dem Umzug
Nehmen Sie sich nach dem Umzug Zeit für Ihr Kind, um mit ihm die neue Umgebung zu entdecken.
Dazu gehört auch, dass Sie sich möglichst bald bei den neuen Nachbarn vorstellen und sich
erkundigen, ob gleichaltrige Kinder in Ihrer Nachbarschaft wohnen. Denn ein neuer Freundeskreis
hilft Kindern, sich heimisch zu fühlen. Wenn Ihr Kind Kummer hat, zeigen Sie Verständnis und
reden Sie mit ihm.
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Die Wahl der Schule
Wenn es irgendwie geht, sollten Sie Ihr Kind in seiner vertrauten Umgebung lassen, auch wenn
der Schulweg etwas länger wird. Ist das nicht möglich, informieren Sie sich rechtzeitig über
die Schulen und das Schulsystem am neuen Wohnort. Gehen Sie mit Ihrem Kind den Schulweg ab
und machen Sie auf Gefahren aufmerksam. Oft ist es auch hilfreich, in der Schule die Direktion
und Lehrer über die besondere Situation zu sprechen und eine gewisse "Schonzeit" zu vereinbaren.
Warum nicht mal die neuen Schulkameraden Ihres Kindes zu sich nach Hause einladen? Auch damit
geben Sie ihm die Möglichkeit, sich schnell in der neuen Umgebung einzuleben.
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