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Tipps

Schöner Schlafen


Fast ein Drittel unseres Lebens verbringen wir schlafend. Zeitverschwendung kann man unser Schlummern aber nicht nennen, denn nur im Schlaf erholt und regeneriert sich der Körper von Grund auf. Wer zu wenig schläft, verliert schnell seine Konzentrationsfähigkeit, ist schlapp und hat oft Kopfschmerzen. Wer unter Schlafstörungen leidet, greift schnell zu Schlafmitteln. Dabei liegen die Gründe für unruhigen Schlaf in der Regel viel näher als Sie denken!


Prima Klima

Nicht zu warm und nicht zu kalt sollte es im Schlafgemach sein. Wer nachts schwitzt oder friert, dem hilft eventuell ein simpler Temperaturcheck: Zwischen 15 und 18 °C schläft es sich am Erholsamsten. Wichtig ist aber nicht nur die Temperatur der Luft. Direkte Zugluft sorgt für einen steifen Nacken, im schlimmsten Fall gar zur Erkältung. Und eine zu hohe Luftfeuchtigkeit lässt uns morgens schweißgebadet aufwachen. Vor und nach dem Schlafen gründlich lüften, beim Träumen hingegen sollten die Fenster nur im Hochsommer geöffnet bleiben.

Mit allen Sinnen

Licht und Lärm stören unseren Schlaf. Die Schlafzimmerfenster sollten zum Schlafen abgedunkelt werden, damit uns kein Lichtschein von draußen aus den Träumen reißen kann. Ist ein Vollständiges Abdunkeln der Schlafräume nicht möglich, tut es auch eine Schlafbrille. Wer an einer lauten Straße wohnt oder nachtaktive Nachbarn hat, für den gibt es eine simple Lösung: Ohrstöpsel gibt es in den verschiedensten Varianten gegen Sie hat Lärm kaum eine Chance, selbst ein schnarchender Partner bringt einen nicht mehr aus der Ruhe.

Wundermittel

Sie finden immer noch keinen Schlaf? Vielleicht können Ihnen ein paar Hausmittel helfen. Schäfchenzählen ist zwar nicht jedermanns Sache, hat aber schon so manchem die süßesten Träume beschert. Auch Baldrian, Hopfen oder Lavendel sorgen für eine geruhsame Nacht, experimentieren Sie einfach mal ein bisschen mit Ölen oder Duftsäckchen, was Ihnen am Besten hilft. In jedem Fall sollte Alkohol-, Zigaretten- oder Kaffeekonsum vor dem Schlafengehen vermieden werden.

Purismus hilft

Viele Menschen gehen eher stiefmütterlich mit Ihren Schlafräumen um. Nicht selten wird das Schlafzimmer als Abstellkammer genutzt das mag zwar praktisch sein, kann sich jedoch negativ auf Ihren Schlaf auswirken. Grundsätzlich sollte der Mittelpunkt des Schlafzimmers das Bett sein! Verbannen Sie allen Krimskrams aus Ihrem Schlafzimmer oder verstecken Sie Ihn zumindest in Schränken, Kisten oder unter dem Bett denn eine unruhige Einrichtung lenkt vom Schlafen ab! Übrigens: Auch Fernseher und andere elektronische Geräte haben im Schlafzimmer eigentlich nichts zu suchen.

Abendliche Rituale

Was unseren Kindern gut tut kann uns selbst nicht schaden. Über die Jahre haben die meisten Erwachsenen abendliche Rituale aus ihrem Alltag verbannt. Wenn Sie Probleme mit dem Einschlafen haben, erinnern Sie sich daran, was Ihnen als Kind das Zubettgehen erleichtert hat. Ein schönes Hörspiel, um den Stress des Tages zu vergessen? Eine warme Milch mit Honig, die das Herz erwärmt? Eine Wärmflasche, die kalten Füßen Beine macht? Wiederkehrende Dinge machen Körper und Geist klar, dass es Zeit ist, abzuschalten.

Wenn der Schlaf ausbleibt

Wenn Sie auch nach 20 Minuten ruhigem Liegen noch nicht eingeschlafen sind, stehen Sie unbedingt wieder auf! Der krampfhafte Versuch kann nämlich in das Gegenteil umschlagen, Sie werden unruhig und genervt. Besser: Etwas trinken, ein Wenig frische Luft tanken oder noch ein paar Zeilen lesen. Meist wird der Körper nach einiger Zeit von selbst wieder müde, und das Einschlafen fällt leichter. Wenn Sie die Probleme des Alltags im Bett beschäftigen, kann es helfen sie allabendlich aufzuschreiben. Das setzt einen Punkt hinter den stressigen Alltag.



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Fotos: Jeanette Schaun, Stefan Thurmann, Olaf Szczepaniak, Sabrina Rothe