Agave (Agave)

Wissenswertes über Pflege, Standort und Pflanzenschutz von Agaven.
Agave (Agave)
In diesem Artikel
Pflanzenfamilie
Allgemein
Agave – die verschiedenen Arten
Was ist der ideale Standort für Agaven?
Die richtige Pflege für Agaven
Agave vermehren
Krankheiten und Schädlinge
Extratipp

Pflanzenfamilie

Agavaceae (Agavengewächse)

Allgemein

Kleinere Agaven kann man auf die Fensterbank stellen; größere sind im Kübel auf der Terrasse besser aufgehoben. Sie gehören zu den pflegeleichten Pflanzen und fallen durch vielgestaltige Blattrosetten auf. Die Agave ist ein Wüstenkind und gehört zu den Sukkulenten. Man sieht es an ihren fleischigen Blättern, in denen sie für Trockenzeiten Wasser speichern kann. Dort, wo Agaven wild wachsen, kann man auch ihre meterhohen Blütenschäfte bewundern. 10-15 Jahre braucht eine Agave in den Tropen, bis sie blüht. Bei uns - als Zimmerpflanze oder im Kübel - können sogar 50 Jahre vergehen. Deshalb zählen Agaven für uns zu den Grünpflanzen. Und zwar zu denen, die eine interessante Wuchsform und schön gefärbte Blätter aufzuweisen haben.

Agave – die verschiedenen Arten

Als Kübelpflanzen am bekanntesten: Agave americana mit gekrümmten Spitzen und A. attenuata, die Drachenbaumagave, mit meterlangen, dornenlosen Blättern. Eher fürs Zimmer geeignet: A. ferdinandis-regis mit rinnenförmigen Blättern, A. filifera mit Fäden an den Blättern, A. parrasana mit prächtigen roten Dornen, A. stricta, die aussieht wie ein Igel, A. victoriae-reginae mit weiß eingefassten Blättern. Insgesamt kennt man fast 400 Arten.

Was ist der ideale Standort für Agaven?

Am besten von Ende Mai bis Oktober an einem sehr sonnigen Platz auf Balkon oder Terrasse (auch die Zimmerpflanzen). Im Winter drinnen, in einem hellen, kühlen Raum, bei etwa 4-6 Grad.

Die richtige Pflege für Agaven

Im Sommer etwa ein- bis zweimal in der Woche durchdringend gießen, im Winter nur wenig gießen, gerade nur so viel, dass die Erde nicht ganz austrocknet. Von April bis September alle 14 Tage mit normal konzentrierter Lösung düngen. Agaven vertragen übrigens hartes Wasser und als Wüstenpflanze auch trockene Luft. Mindestens einmal im Winter müssen Sie die Blätter entstauben. Am einfachsten - wegen der Stacheln - geht das mit der Handbrause. Große Exemplare werden alle drei Jahre, kleine jedes Jahr im März umgetopft. Auch hier gilt: Vorsicht mit den Stacheln! Erdmischung: zwei Teile Einheitserde mit einem Teil groben Sand mischen.

Agave vermehren

Am einfachsten geht die Vermehrung, wenn sich Ausläufer bilden: Sind diese etwa 15 cm groß, werden sie möglichst dicht an der Mutterpflanze abgeschnitten, Schnittstellen ein paar Tage trocknen lassen, dann die Pflanze in ein sandiges Substrat stecken und warm stellen. Eine Aussaat ist auch im Frühjahr ist möglich: Die Sämlinge wachsen aber sehr langsam.

Krankheiten und Schädlinge

Schädlinge kommen selten vor. Wird im Winter zuviel gegossen, faulen leicht die Wurzeln. Beim Umtopfen oder Einräumen können Blätter einreißen oder abbrechen. Wenn kurz nach dem Umtopfen die unteren Blätter gelb, runzlig oder fleckig werden, ist die Pflanze nicht angewachsen. Neu umtopfen!

Extratipp

Für schmale Fensterbänke eignen sich besonders Agave filifera var. compacta und Agave parviflora. Ihre Rosetten werden im Durchmesser nicht größer als 15-20 cm.

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