Dieffenbachia Dieffenbachie

Dieffenbachie

Pflanzenfamilie

Araceae (Aronstabgewächse)

Allgemein

Die Dieffenbachie ist eine unserer schönsten Grünpflanzen. Sie hat weiß gefleckte, grün geränderte oder gelb marmorierte Blätter - je nach Sorte. Die Pflanze stellt wenig Ansprüche, braucht aber feuchte Luft. Ihren Namen bekam die Dieffenbachie nach dem Wiener Gärtner J. Dieffenbach des Botanischen Gartens. Ihre Heimat aber sind die Tropen Mittel- und Südamerikas. Vor allem in Brasilien und in den Regenwäldern Kolumbiens findet man sie wildwachsend. Je nach Art wird eine Dieffenbachie zwischen 50 und 150 cm hoch. Leider verlieren viele Pflanzen im Zimmer selbst bei bester Pflege die unteren Blätter und sehen dann leicht etwas kahl aus.

Arten

Dieffenbachien kann man in ungezählten Farben und Blattmustern kaufen. Die meisten Zimmersorten lassen sich auf einige wenige Arten zurückführen. Am einfachsten zu pflegen ist Dieffenbachia maculata (früher D. picta). Sie kann bis zu 1 m hoch werden. Aus dieser Art sind viele Sorten gezogen worden, mit den unterschiedlichsten weißen und gelben Blattmustern. Die größte Dieffenbachie fürs Zimmer ist wohl D. amoena. Sie wird bis 150 cm hoch, hat graugrüne, auffallend weiß gezeichnete Blätter. Eine grünblättrige Art, die auch noch in tiefem Schatten wächst, ist D. humilis. Weit verbreitet ist auch D. bausei, eine Hybride mit marmorierten Blattstielen und gesprenkelten Blättern.

Standort

Fast alle Dieffenbachien (außer die grünblättrigen) brauchen einen hellen Platz, damit sich die schönen Blattmuster bilden. Vor greller Sonne allerdings müssen sie geschützt werden. Auch im Winter sollte die Pflanze nicht kühler als bei 15-18 °C stehen. Vor allem die Arten mit sehr dünnen Blättern brauchen eine hohe Luftfeuchtigkeit. Die mit dickeren, ledrigen Blättern vertragen die normale Zimmerluft besser. Achten Sie darauf, dass die Pflanze nie kalter Zugluft ausgesetzt ist.

Pflege

Im Sommer braucht die Dieffenbachie viel Wasser. Wischen Sie auch die Blätter häufig ab, und übersprühen Sie die ganze Pflanze - aber immer kalkarmes Wasser nehmen. Von April bis Anfang September wird einmal wöchentlich gedüngt. Im Winter, in der Ruhezeit, wird sparsamer gegossen. Aber auch dann müssen Sie durch Sprühen für eine hohe Luftfeuchtigkeit sorgen. Umgetopft wird, wenn der alte Topf zu klein geworden ist, im März in normale Einheitserde. Dabei können Sie eine Pflanze, die viele Blätter verloren hat, kräftig zurückschneiden bis auf 10-20 cm.

Vermehrung

Am besten eignen sich Kopfstecklinge, die beim Zurückschneiden der Pflanze anfallen. Aber auch aus Einzelteilen des Stammes kann man neue Pflanzen ziehen. Wenn sich an der Basis kleine Ableger bilden, kann man diese ebenfalls beim Umtopfen abnehmen.

Krankheiten und Schädlinge

Bei richtiger Pflege wird die Pflanze nur selten von Schädlingen befallen. Braune Blattspitzen sind ein Zeichen für zu wenig Wasser oder bei dünnblättrigen Arten, für zu niedrige Luftfeuchtigkeit. Wenn Blätter fallen, ist meist ein falscher Standort daran schuld. Wenn bei einer älteren Pflanze nur die unteren Blätter absterben, ist das leider normal. Glücklicherweise relativ selten ist eine bestimmte, bei diesen Pflanzen auftretende Bakterienkrankheit, die sich zuerst in glasigen, schlappen Blattstielen äußert. Solche Pflanzen sind nicht mehr zu retten.

Extratipp

Vorsicht, wenn Sie Kleinkinder haben, die vielleicht Pflanzenblätter abreißen, oder Katzen, die Gewächse anknabbern: Die Dieffenbachie gehört zu den Giftpflanzen. Sie enthält einen Saft, der bei vielen Leuten Hautausschläge verursacht.

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