Pelargonium Duftblattpelargonie

Duftblattpelargonie

Pflanzenfamilie

Geraniaceae (Storchschnabelgewächse)

Allgemein

Diese Pelargonien können sich nicht nur sehen, sondern auch riechen lassen. Ihre vielgestaltigen Blätter verströmen - je nach Art - einen intensiven oder zarten Duft, z.B. nach Rosen, Zitronen oder Pfefferminze. Sie sind die Hauptattraktion der Pflanzen. Die Blüten sind eher klein und nicht sehr haltbar. Es gibt hängende und aufrechte Sorten.
Einige der Duftblattpelargonien kann man jederzeit im Blumenladen kaufen. Viele aber sind Raritäten, die Sie nur in Spezialgärtnereien oder auf Pflanzenmärkten finden. Oft werden sie fälschlich als Duftgeranien bezeichnet. Sie gehören in die gleiche Pflanzenfamilie wie die Gattung Geranium, aber mit dem deutschen Namen Geranie müsste man eigentlich die Pflanzen aus dieser Gattung benennen. Die sind aber bereits unter dem Namen Storchschnabel bekannt.

Arten

Viele Duftblattpelargonien sind Wildarten, die man mit exakt diesem Aussehen noch heute in der Natur, vor allem in Afrika, findet. Dazu gehören z.B. die Zitronenpelargonie, Pelargonium crispum, die ebenfalls nach Zitrone duftende P. odoratissimum und die Rosenpelargonien P. graveolens und P. radens. Es gibt aber auch eine Reihe von Kreuzungen verschiedener Arten wie die nach Moschus duftende P. x blandfordianum, die bekannte P. x citrosmum mit ihrem Zitronenduft, P. x fragrans mit zartem Kiefernduft. Aus einigen dieser Pflanzen werden heute noch Stoffe für die Parfümherstellung gewonnen.

Standort

Duftpelargonien gehören zu den Zimmerpflanzen, auch wenn man sie im Sommer auf den Balkon stellen kann. Sie mögen einen hellen, warmen, etwas luftigen Platz. Im Winter sollten sie möglichst etwas kühler stehen, sonst bleiben die Blüten im Sommer aus.

Pflege

Beim Gießen müssen Sie immer etwas vorsichtig sein: mäßig im Sommer, noch weniger am kühlen Winterplatz. Setzen Sie Duftblattpelargonien immer in eine gut wasserdurchlässige Erde, z.B. in Einheitserde mit Sand gemischt. Und füllen Sie zuunterst eine Drainageschicht in den Topf. Während der Wachstumszeit im Frühjahr und Sommer sollten Sie dem Gießwasser alle zwei Wochen eine Portion Flüssigdünger zugeben. Übrigens: Bei diesen Pflanzen werden die Triebe nur dann zurückgeschnitten, wenn sie zu lang sind. Die beste Zeit: im Frühjahr. Ein radikaler Rückschnitt dagegen ist nicht notwendig.

Vermehrung

Duftpelargonien vermehrt man wie die bekannten Blütenpelargonien auf dem Balkon im Sommer durch Kopfstecklinge. Schneiden Sie rund 10 cm lange Triebspitzen etwa 2 cm unter einem Blattansatz ab. Zum Bewurzeln sollten die Töpfe mit den Stecklingen an einem hellen Fenster und bei Zimmertemperatur (20 Grad) stehen.

Krankheiten und Schädlinge

Duftblattpelargonien faulen sehr leicht. Gießen Sie behutsam, mischen Sie die Erde vorsichtshalber mit etwas Sand. Bei zu nassem Stand bildet sich außerdem leicht Grauschimmel, der sich als mausgrauer Rasenbelag auf Blättern und Knospen zeigt. Entfernen Sie kranke Pflanzenteile, und schützen Sie den Rest der Pflanze durch Besprühen mit einem Pilzbekämpfungsmittel vor Ansteckung. Blattläuse und Weiße Fliegen treten bei zu warmer Überwinterung auf. Die Läuse können Sie abspülen; gegen Weiße Fliegen gibt es Gelbtafeln, auch als Sticker für Zimmerpflanzen.

Extratipp

Duftblattpelargonien verlieren nach einigen Jahren an Schönheit. Vermehren Sie sie rechtzeitig durch Stecklinge.

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