Pelargonium-Grandiflorum-Hybriden Edelpelargonie, Englische Pelargonie

Edelpelargonie, Englische Pelargonie

Pflanzenfamilie

Geraniaceae (Storchschnabelgewächse)

Allgemein

Die Edelpelargonien darf man nicht mit den Balkon-Pelargonien verwechseln: Sie sind ausgesprochene Zimmerpflanzen, die im Sommer nur an einem vor Regen geschützten Platz auf dem Balkon stehen können. Sie blühen von Mai bis zum Herbstanfang.

Seit Mitte des 18. Jahrhunderts die ersten Pelargonien aus Südafrika nach Europa kamen, haben die Züchter immer wieder neue Arten und Sorten entwickelt. Ein Ergebnis sind die Pelargonium-Grandiflorum-Hybriden, die Edelpelargonien. Was Wuchs und Blüte angeht, unterscheiden sie sich kaum von denen, die man im Mai als typische Balkonkastenblumen kauft (P.-Zonale- und P.-Peltatum-Hybriden). Allerdings sind sie ein bisschen kälteempfindlicher und in der Pflege etwas anspruchsvoller als ihre Balkongeschwister. Ihr Erkennungszeichen: einfarbig grüne Blätter und große Blüten mit einem dunklen Fleck.

Arten

Die Edelpelargonien sind eine Kreuzung aus Pelargonium grandiflorum, P. cordatum und anderen Arten. Es gibt viele verschiedene Hybriden in den schönsten Blütenfarben.

Standort

Diese Pelargonien sind ein bisschen kälteempfindlich. Wer sie auf dem Balkon halten möchte, sollte sie erst Ende Mai nach draußen stellen, wenn warme Tage garantiert sind, und frühzeitig wieder ins Haus holen. Auch im Winter wollen sie wärmer stehen als die Balkonpelargonien. Etwa 12-13 Grad sind ideal, auf keinen Fall darf es unter 10 Grad sein. Geben Sie der Pflanze einen sehr hellen Platz, aber ohne grelle Mittagssonne. Nach dem Abblühen kann sie etwas schattiger stehen. Auf keinen Fall darf sie im Winter in den Keller gestellt werden.

Pflege

Die Edelpelargonien brauchen sehr viel Wasser. Sorgen Sie dafür, dass die Erde während der Wachstumszeit immer leicht feucht ist. Allerdings darf kein Wasser im Untersatz stehenbleiben. Im Winter, wenn die Pflanzen kühler stehen, wird natürlich weniger gegossen. Allerdings sollte die Erde auch dann nicht ganz austrocknen. Während der Wachstumszeit dem Gießwasser alle zwei Wochen Flüssigdünger zugeben. Umgetopft wird im Frühjahr. Die Edelpelargonien wachsen gut in Einheitserde; sorgen Sie aber für eine gute Drainageschicht im Topf. Vor dem Umtopfen können die Triebe auch bei Bedarf zurückgeschnitten werden.

Vermehrung

Da ältere Pflanzen meist nicht mehr schön aussehen, sollte man rechtzeitig für Nachwuchs sorgen. Das geht sehr einfach durch Stecklinge, die man etwa Mitte August schneidet. Lassen Sie die Stecklinge zuerst einige Stunden lang an der Luft liegen, damit die Schnittfläche gut abtrocknet. In einem feuchten Erde-Sand-Gemisch bekommen sie nach zwei bis drei Wochen Wurzeln.

Krankheiten und Schädlinge

Auch bei guter Pflege und am richtigen Platz werden Pelargonien leicht von Blattläusen und Weißen Fliegen befallen. Damit sich die Schädlinge nicht ungeheuer ausbreiten, sollten Sie schon beim ersten Befall mit einem Insektizid sprühen. Nasse Füße verträgt keine Pelargonie. Schlimmstenfalls kann es zu Wurzelfäule kommen, und Sie müssen die Pflanze wegwerfen. Eine andere Folge von zu großer Nässe ist Grauschimmel. Schneiden Sie bei einem solchen Pilzbefall alle kranken Teile weg und besprühen die gesunden mit einem geeigneten Fungizid.

Extratipp

Ältere Pflanzen wachsen nicht mehr besonders gut, bekommen weniger Blüten und sehen unansehnlich aus. Ziehen Sie deshalb nach drei bis vier Jahren aus Stecklingen Nachwuchs heran.

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