Spathiphyllum floribundum Einblatt, Blattfahne

Einblatt, Blattfahne

Pflanzenfamilie

Araceae (Aronstabgewächse)

Allgemein

Eine ausgesprochen elegante Pflanze ist das Einblatt mit seinen leuchtend weißen Blütenscheiden und gelblichen Blütenkolben. Die einzelne Blüte hält immer viele Wochen lang. Vom Aussehen her erinnert das Einblatt an Anthurie und Zimmerkalla. Die dunkelgrün glänzenden Blätter haben eine ausgeprägte Mittelrippe; sie sitzen an langen Blattstielen. Der kolbenförmige Blütenstand hält oft wochenlang, das schneeweiße Hochblatt allerdings wird mit zunehmendem Blütenalter grünlich. Die Pflanzen stammen aus den Dschungeln Amerikas und Asiens und haben von dort ihre Vorliebe für hohe Luftfeuchtigkeit mitgebracht.

Arten

Die am häufigsten kultivierte Art, die auch oft als Schnittblume verkauft wird, ist Spathiphyllum floribundum mit schneeweißer Blütenscheide und gelblichem Blütenkolben. Die Blätter sind bis zu 20 cm lang. Bei Spathiphyllum patinii sehen Blüten und Spatha praktisch genauso aus, nur die Blätter sind länglicher, mit einer schmalen Spitze. Die größere Art S. wallisii hat einen sehr kurzen Blütenkolben mit einer Spatha (Hochblatt), die bald vergrünt.

Standort

Wichtig ist ein warmer Platz, das ganze Jahr über, bei hoher Luftfeuchtigkeit. Steht die Pflanze im Winter kühler, bei etwa 16 Grad, kann die Luft etwas trockener sein. Geben Sie dem Einblatt einen halbschattigen bis schattigen Platz; direkte Sonne verträgt es nicht. Die Pflanze ist eine der Zimmerpflanzen, die auch mit weniger Licht noch gut zurecht kommt.

Pflege

Wie oft Sie gießen müssen, hängt vom Standort ab. Die Erde sollte stets gleichmäßig feucht sein. Sprühen Sie die Blätter, nicht die Blüten, häufig an. Gedüngt wird im Frühjahr und Sommer etwa alle zwei Wochen - aber nur auf feuchte Erde: Die Pflanze ist salzempfindlich; gießen Sie also vor dem Düngen. Steht die Pflanze im Winter warm, wird einmal im Monat gedüngt. Umgetopft wird im Frühjahr in normale Blumenerde. Sorgen Sie für eine gute Drainageschicht aus Kies oder Scherben im Topf.

Vermehrung

Beim Umtopfen kann man größere Pflanzen teilen. Ohne weiteres kann man das Einblatt auch aus Samen heranziehen, der bei 25 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit in einem Vermehrungskasten keimt. Leider aber ist dieser Samen nur sehr selten zu bekommen.

Krankheiten und Schädlinge

Braune Blattspitzen sind meist ein Zeichen für zu niedrige Luftfeuchtigkeit. Braune Punkte auf den Blättern dagegen zeigen an, dass zu viel gedüngt wurde. In diesem Fall müssen Sie sofort umtopfen. Schädlinge, die gelegentlich auftreten, werden mit den üblichen Mitteln bekämpft.

Extratipp

Die Luftfeuchtigkeit können Sie auch mit folgender Methode erhöhen: Füllen Sie einen tiefen Untersatz mit Kieselsteinen und mit Wasser. Dann setzen Sie den Topf auf die Kiesel. Er darf aber nicht direkt im Wasser stehen.

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