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Aphelandra squarrosa Glanzkölbchen

Glanzkölbchen (Aphelandra squarrosa): Tipps und Tricks und Alles über Pflege, Standort und Pflanzenschutz.
Aphelandra squarrosa: Glanzkölbchen

Pflanzenfamilie

Acanthaceae (Bärenklaugewächse)

Allgemein

Meist wird das Glanzkölbchen nach der Blüte weggeworfen. Wer aber den richtigen Winterplatz hat, kann im nächsten Sommer wieder die dekorativen gelben Blütenähren zwischen den gemusterten Blättern sehen. Glanzkölbchen - der Name bezieht sich auf die wachsartig glänzenden Hochblätter der Pflanze, die einen kleinen, kolbenartigen Blütenstand bilden. Zwischen diesen Deckblättern schieben sich die eigentlichen röhrenförmigen Blüten hervor. Blüten und Deckblätter sind von der gleichen Farbe; allerdings halten die Blüten selbst nicht so lange. Pflanzen, die man kauft, sind kompakt und wenig verzweigt. Da die meisten aber mit Wuchshemmstoffen behandelt werden, können sie im nächsten Jahr ziemlich in die Höhe schießen.

Arten

In den tropischen und subtropischen Wäldern Amerikas, vor allem in Mexiko, Brasilien und Kolumbien, zählt man etwa 200 Arten. Die am häufigsten vorkommende Zimmerpflanze ist Aphelandra squarrosa mit mehreren Sorten. Alle haben weiß geäderte Blätter und große gelbe Blütenähren. Seltener ist die rote A. aurantiaca und die buschige A. sinclairiana.

Standort

Das Glanzkölbchen braucht einen hellen Fensterplatz, muss aber vor greller Sommersonne geschützt werden. Sind die Temperaturen während der Blütezeit sehr hoch, müssen Sie auch die Luftfeuchtigkeit erhöhen, also sprühen. Im November und Dezember muss eine Pflanze, die überwintern soll, kühl stehen, bei etwa 10-14 Grad. Im Januar müssen Sie mit viel Wärme (18-20 Grad) für neuen Austrieb sorgen.

Pflege

Die großen Blätter verdunsten viel Wasser; gießen Sie während der ganzen Wachstumszeit immer regelmäßig, sprühen Sie oft, und waschen Sie gelegentlich die Blätter ab. Einmal pro Woche dem Gießwasser Flüssigdünger zugeben. Während der Ruhezeit sparsam gießen und nicht düngen. Im Januar die Pflanze stark zurückschneiden, damit sie von unten neu austreibt, und in frische Erde verpflanzen. Wenn Sie den Haupttrieb der Pflanze kappen, wird sie buschiger. Allerdings bleiben dann die Blütenstände kleiner.

Vermehrung

Am einfachsten gelingt sie durch Kopfstecklinge, die beim Rückschnitt anfallen. Bei 25 Grad unter Glas bewurzeln lassen.

Krankheiten und Schädlinge

Wenn die Pflanze die Blätter fallen lässt, kann es an zu wenig oder zu viel Wasser liegen. Beides hat die gleiche Wirkung. Auch zu hohe Temperaturen können Blattfall zur Folge haben. Rollen sich dagegen die Blätter an den Rändern ein, ist meist die Luftfeuchtigkeit zu niedrig. Trockene Luft begünstigt auch das Auftreten von Schädlingen. Schild- und Wollläuse, aber auch Spinnmilben und Blattläuse sind bei dieser Pflanze häufig zu sehen. Bekämpft werden sie mit den handelsüblichen Mitteln.

Extratipp

Wenn Sie in den dunklen Wintermonaten täglich für etwa 14 Stunden Licht sorgen, eventuell Pflanzenleuchten zum Tageslicht dazu schalten, wird dadurch das neue Wachstum der Pflanze gefördert.

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