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Goldorange, Aukube (Aucuba japonica)

Goldorange, Aukube (Aucuba japonica): Tipps, Tricks und Alles über Pflege, Standort und Pflanzenschutz.
Goldorange, Aukube (Aucuba japonica)

Pflanzenfamilie

Cornaceae (Hartriegelgewächse)

Allgemein

Mit ihren gelben, gefleckten Blättern macht die Goldorange einen sehr dekorativen Eindruck. Dabei ist die Pflanze anspruchslos und relativ pflegeleicht. Sie gedeiht in Wind und Wetter auf dem Balkon genauso wie im zugigen Flur.
Früher gehörte sie wie die Citrusgewächse zum Standardsortiment fürstlicher Orangerien. Auch in unserer Zeit findet sie als Kübelpflanze immer mehr Freunde. Manchmal wird eine Goldorange so hoch und breit, dass man sie schon fast als Sichtschutz auf der Terrasse benutzen kann. Beim Einräumen im Herbst allerdings machen solche Prachtexemplare Probleme - der Platz im Haus wird eng.

Arten

Als Goldorange wird nur eine Art, Aucuba japonica, bezeichnet. Sie gehört zu den Hartriegelgewächsen, ist in Japan beheimatet. Bei uns werden eine Reihe von buntfarbigen Sorten verkauft: "Crotonifolia" hat Blätter mit kleinen, gelben Flecken, "Limbata" fällt durch gelbe Blattränder auf, "Picturata" besitzt einen größeren gelben Fleck in der Blattmitte mit kleinen Pünktchen darum, und "Variegata" ist so dicht mit Flecken übersät, dass diese schon ineinander übergehen. Gepflegt werden sie alle gleich.

Standort

Der ideale Platz für eine Goldorange ist hell, aber ohne direkte Sonne. Aber auch im lichten Schatten gedeiht sie noch recht gut. In den ersten Jahren sollten Pflanzen an einem luftigen Platz im Zimmer stehen. Etwas ältere Exemplare und Kübelpflanzen, stehen dann im Sommer besser im Freien auf der Terrasse. Im Winter sollte die Goldorange ganz kühl stehen, bei Temperaturen von 6-8 Grad. Stellen Sie die Pflanze am besten ins Treppenhaus. Zur Not tut es auch ein heller Keller. Allerdings müssen Sie diese Pflanzen, wenn sie im Frühling wieder nach draußen kommen, zuerst schattig aufstellen, da sonst die Blätter verbrennen. Da der Winterplatz selten optimal ist, sollten Sie eine Goldorange nicht vor Ende Oktober einräumen und schon im April wieder hinaussetzen.

Pflege

Da die Blätter der Pflanze hart und lederartig sind, verdunstet sie nur wenig Wasser, braucht also auch wenig Nachschub. Vor allem am kühlen Winterplatz dürfen Sie nur ganz sparsam gießen. Gedüngt wird von März bis August alle zwei Wochen. Werden die Pflanzen allzu gut ernährt, vergrünen sie manchmal. Im März ist Umtopfzeit, jüngere Pflanzen werden jährlich, ältere nur noch alle drei bis vier Jahre umgepflanzt. Bei dieser Gelegenheit können auch kahle Triebe bis fast zum Boden zurückgeschnitten werden.

Vermehrung

Durch Aussaat oder durch Stecklinge, die im Februar oder August geschnitten werden. Benutzen Sie ein Bewurzelungspräparat.

Krankheiten und Schädlinge

Werden gefleckte Blätter allmählich einfarbig grün, steht die Pflanze zu dunkel. Fallen die Blätter plötzlich ab, dann haben Sie in den meisten Fällen falsch gegossen: zu viel oder zu wenig - die Wirkung ist dieselbe. Steht die Pflanze im Winter zu warm, treten leicht Schildläuse auf. Sie lassen sich von den lederartigen Blättern mit einem scharfen Messer abkratzen. Wischen Sie hinterher mit etwas Seifenwasser nach. Schwarze Blattflecken sind ein Zeichen für einen Pilzbefall, hervorgerufen durch einen zu dunklen Platz bei gleichzeitig zu hoher Feuchtigkeit. Schneiden Sie erkrankte Blätter ab, und schützen Sie den Rest der Pflanze mit einem Pilzbekämpfungsmittel vor Ansteckung. Das hilft aber nur, wenn Sie gleichzeitig auch Platz und Pflege ändern.

Extratipp

Rote Beerenfrüchte im Herbst dürfen Sie nur dann erwarten, wenn Sie eine männliche und zusätzlich eine weibliche Goldorange besitzen.


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