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Klivie, Riemenblatt

Klivie (Clivia miniata): Tipps, Tricks und Alles über Pflege, Standort und Pflanzenschutz.
Klivie, Riemenblatt

Pflanzenfamilie

Amaryllidaceae (Amaryllisgewächse)

Allgemein

Die Clivie gehört zu den Klassikern unter den Zimmerpflanzen. Sie ist ein bisschen heikel, braucht Sorgfalt und Aufmerksamkeit. Bei guter Pflege bekommt sie im späten Winter viele prächtige Blüten. Die Clivie stammt aus der Familie der Amaryllisgewächse. Ihre Heimat ist Südafrika - und ihre südafrikanischen Gewohnheiten hat sie auch bei uns beibehalten. Das heißt, sie braucht eine ganz strikte Ruhezeit, etwa von September/Oktober bis zum Januar. Nur wenn diese eingehalten wird, blüht sie von Februar bis zum Mai. Im Laufe vieler Jahre lassen sich manche Pflanzen umgewöhnen; gelegentlich blühen sie dann zweimal im Jahr.

Arten

Unsere Zimmerpflanze ist fast immer Clivia miniata. Sehr selten findet man die kleine C. nobilis.

Standort

Ihr Leben lang sollte eine Klivie möglichst an derselben Stelle und mit der gleichen Seite zum Licht stehen. Ideal ist ein Fenster, das am Morgen oder am Abend Sonne bekommt. Zu dunkel darf die Pflanze nicht stehen. Während der Wachstumszeit sollte die Temperatur 16-18 Grad, während der Ruhezeit nur 8-10 Grad betragen.

Pflege

Im Sommer braucht die Klivie viel Wasser, verträgt aber keine Fußbäder und stauende Nässe. Ab Ende September, wenn sie kühl stehen sollte, wird nur so viel gegossen, dass die Blätter nicht welken, und nicht mehr gedüngt. Erst wenn der neue Blütenschaft etwa 15 cm hoch ist, mehr gießen, wärmer stellen und wieder düngen. Bis August geben Sie alle 14 Tage eine Portion Dünger, dann bis Ende September einmal im Monat. Abgeblühte Blütenstengel werden abgeschnitten. Ist der restliche Strunk vertrocknet, kann er nach oben weggezogen werden. Umtopfzeit ist nach dem Abblühen, was aber nur alle paar Jahre nötig ist.

Vermehrung

Am einfachsten durch Kindel, die sich am Fuß der Pflanze bilden. Diese Nebentriebe aber erst abnehmen, wenn sie mindestens vier Blätter haben.

Krankheiten und Schädlinge

Klivien werden nur selten von tierischen Schädlingen befallen. Wenn, dann sind es meist Wollläuse, die zwischen den Blättern, nahe am Wurzelstock sitzen. Pinseln Sie die Stellen mit einer Schmierseifen- Spiritus-Lösung aus. Anschließend mit klarem Wasser nachspülen. Die meisten Krankheiten sind auf Pflegefehler zurückzuführen. Welke Blätter z.B. kommen vor, wenn Sie zu wenig gießen. Zu viel Wasser macht sich mit braunen Blattspitzen bemerkbar. Später faulen bei stauender Nässe oder Fußbädern die Wurzeln. Wenn die Blätter gelb werden und braune Flecken bekommen, hat die Pflanze oft zu viel Sonne abbekommen. Manchmal bleibt der Blütenschaft sehr kurz. Dann kann es an der falschen Pflege (zu viel Wasser, zu warm) während der Blütenbildung liegen.

Extratipp

Wenn die Wurzeln der Klivie oben aus dem Topf wachsen, schadet das nichts. Im Gegenteil: In einem engen Gefäß blüht sie besonders gut. Wird die Klivie zu häufig verpflanzt, bleibt die Blüte oft aus.

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