Aglaonema Kolbenfaden

Kolbenfaden

Pflanzenfamilie

Araceae (Aronstabgewächse)

Allgemein

Der Kolbenfaden ist eng verwandt mit der Dieffenbachie - manche Arten sehen sich zum Verwechseln ähnlich. Er braucht einen feuchtwarmen Platz, was ein wenig Mühe macht. Dafür aber ist die Pflanze mit wenig Licht zufrieden. In der Natur wächst der Kolbenfaden in dunklen, tropischen Wäldern. Diese Herkunft macht ihn einerseits etwas schwierig fürs normale Zimmer. Denn beibehalten hat er auch in unseren Breitengraden die Vorliebe für feuchtwarme Luft. Sie können ihn aber auch im normalen Wohnzimmer halten, wenn Sie für die entsprechend hohe Luftfeuchtigkeit sorgen. Obwohl ein Kolbenfaden blüht und Früchte bilden kann, wird er im Allgemeinen seiner schönen Blätter wegen gehalten. Er wächst auch gut in Hydrokultur.

Arten

In den verschiedensten Ländern Ostasiens kennt man etwa 50 verschieden Arten. Auch bei uns gibt es mindestens ein halbes Dutzend zu kaufen. Sie alle unterscheiden sich in der Pflege kaum. Am häfigsten ist Aglonema commutatum mit verschiedenen Sorten.

Standort

Der Standort für den Kolbenfaden sollte warm sein, auch im Winter nie unter 18 Grad. Die einfarbigen Arten vertragen am meisten Schatten, die bunten brauchen mehr Licht. Ganz wichtig: eine hohe Luftfeuchtigkeit.

Pflege

Im Sommer braucht der Kolbenfaden sehr viel Wasser, von April bis Ende August alle 14 Tage mit Flüssigdünger. Im Winter weniger gießen und nur einmal im Monat düngen.
Wichtig: immer entkalktes, lauwarmes Wasser nehmen. Das ganze Jahr müssen Sie häufig sprühen, Aber am besten nur rings um die Pflanze, in die Luft. Besser noch ist ein Luftbefeuchter. Umtopfzeit ist das Frühjahr, bei älteren Pflanzen alle zwei bis drei Jahre. Nehmen Sie breite, nicht zu hohe Töpfe, und normale Fertigerde. Denken Sie an eine Drainageschicht.

Vermehrung

Sie ist auf verschiedene Art möglich: Durch Teilung beim Umtopfen, durch Stecklingsvermehrung im Frühjahr oder Sommer, auch durch Aussaat.

Krankheiten und Schädlinge

Vor allem, wenn die Luftfeuchtigkeit zu niedrig ist, wird der Kolbenfaden schnell von Läusen befallen (vor allem Wollläuse, die wie kleine Wattebäuschchen in den Blattachseln und unter den Blättern sitzen). Auch Spinnmilben sind nicht selten. Gegen die Läuse kann eine Spiritus-Seifen-Lösung helfen, Spinnmilben kann man mit einem Wasserstrahl abspülen. Bei ausgewachsenen Pflanzen mit sehr dichten Blättern bemerkt man die Schädlinge allerdings oft erst, wenn sie sich schon ziemlich ausgebreitet haben. Dann helfen meist nur noch Schädlingsbekämpfungsmittel aus dem Fachhandel.

Extratipp

Der Kolbenfaden gedeiht am besten in Gesellschaft: Wenn er mit anderen Gewächsen zusammengepflanzt wird und alle gemeinsam für ein besseres Raumklima sorgen.

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