Calathea Korbmarante

Korbmarante

Pflanzenfamilie

Marantaceae (Marantengewächse)

Allgemein

Eng verwandt mit Maranta und Stromanthe ist die Calathea. Und wie die beiden anderen auch, ist sie ein bisschen problematisch - eine Pflanze für Zimmergärtner mit Erfahrung. Auch die Korbmarante, die Calathea, gehört zu den tropischen Urwaldpflanzen. Für den Zimmergärtner heißt das: Er muss versuchen, die feuchtwarme Atmosphäre im Zimmer nachzuempfinden. Keine ganz leichte Aufgabe - beginnen Sie mit einer robusten Art, und gehen Sie erst später zu den empfindlichen über. Calathea bedeutet übersetzt so viel wie Korb: Die Indianer flochten aus den langen Blättern der Pflanze Körbe. Schöne Körbe müssen das gewesen sein, denn alle Arten haben herrlich gezeichnete Blätter in verschiedenen Grüntönen, mit den schönsten Zeichnungen, oft mit rötlicher Unterseite. Die Form der Blätter variiert von Art zu Art. Manche haben die Form einer Ellipse, andere sind sehr lang gestreckt, einige sitzen an ganz kurzen, andere an langen Stielen. Nur eine Art, C. crocata, wird auch wegen der Blüten geschätzt.

Arten

Wildwachsend kennt man etwa 150 Arten. Aber auch im Topf werden eine ganze Reihe verkauft. Die bekannteste und gleichzeitig robusteste ist. Calathea makoyana, deren Blattmuster sich auf der Unterseite in Rot wiederholt. C. ornata hat in der Jugend rosafarbene, später silberweiße Blattstreifen. Die blühende C. crocata muss sich mit einfarbigen Blättern, grün mit dunkelrotem Flaum, begnügen. Längliche Blätter mit leicht gewelltem Rand sind das Kennzeichen von C. lancifolia.

Standort

Er sollte immer halbschattig sein. Direkte Sonne vertragen die Blätter nicht. Einige Arten kommen auch noch im Schatten zurecht. Das ganze Jahr über braucht eine Korbmarante Wärme: im Winter nicht unter 18 Grad, im Sommer 21 Grad und mehr.

Pflege

Das Wichtigste bei der Pflege sind einmal die hohe Luftfeuchtigkeit und dann viel Bodenwärme. Das heißt,. Sie müssen das ganze Jahr über täglich sprühen, und Sie dürfen den Topf nie auf eine kalte Marmorfensterbank stellen. Gegossen wird regelmäßig, aber nicht zuviel. Lassen Sie die Erde zwischendurch antrocknen. Im Sommer sollten Sie die Blätter von Zeit zu Zeit mit einem Schwamm säubern.
Wichtig: Gießen, sprühen, säubern Sie immer nur mit entkalktem, zimmerwarmem Wasser. Während der Wachstumszeit wird alle 14 Tage, im Winter einmal im Monat eine Portion Flüssigdünger gegeben. Umgetopft werden Korbmaranten im Frühjahr. Mischen Sie unter die Blumenerde etwas Styromull zur Auflockerung. Und sorgen Sie für eine gute Drainage im Topf.

Vermehrung

Üblich ist die Vermehrung durch Teilen großer Pflanzen beim Umtopfen. Aber Vorsicht: Die Wurzeln sind empfindlich. Sie können aber auch im Februar/März Triebstecklinge nehmen.

Krankheiten und Schädlinge

Schön, aber schwierig ist die Korbmarante. Schon den kleinsten Pflegefehler nimmt sie übel, genauso einen falschen Standort. Steht sie zu trocken oder zu kühl, rollen sich ihre Blätter vom Rand her zusammen. Steht sie zu sonnig, bleichen die gemusterten Blätter aus. Allerdings können helle Blätter auch ein Zeichen von Nahrungsmangel sein. Ganz schlimm ist es, wenn Sie das Gießen vergessen, dann werden die Blätter sofort schlaff, verfärben sich, und die Stengel knicken um. Echte Schädlinge dagegen sind selten. Bei zu trockener Luft können Spinnmilben auftreten.

Extratipp

Die Korbmarante hat ein sehr flaches Wurzelwerk. Nehmen Sie deshalb möglichst Töpfe, die eher breit als hoch sind.

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