Codiaeum variegatum var. pictum Kroton, Wunderstrauch

Kroton, Wunderstrauch

Pflanzenfamilie

Euphorbiaceae (Wolfsmilchgewächse)

Allgemein

In allen Farben, die der Herbst zu bieten hat, schillern die Blätter des Krotons. Und auch die Blattformen bieten noch Variationen: von den großen, eichenähnlichen Blättern bis hin zu den langen riemenförmigen. Ungezählte Sorten mit den unterschiedlichsten Blattmustern kennt man. Durch die vielen Kreuzungen ist die Pflanze weniger empfindlich geworden.

Arten

In Südostasien, vor allem in Indonesien, kennt man eine ganze Reihe von Kroton-Arten. Alles aber, was bei uns verkauft wird, egal ob schmal- oder breitblättrig, farbenfreudig oder weniger kräftig gemustert, stammt von einer Art ab: Codiaeum variegatum var. pictum. Durch die vielen Kreuzungen bedingt gibt es inzwischen wohl rund 100 Sorten.

Standort

Je heller und sonniger der Kroton steht, desto schöner wird die Blattzeichnung. Nur an einem Südfenster müssen Sie im Sommer in der Mittagszeit für ein wenig Schatten sorgen: Ziehen Sie eine Gardine zwischen Pflanze und Scheibe. Steht ein Kroton zu dunkel, geht viel von seiner Schönheit verloren. Im Sommer als auch im Winter schätzt die Pflanze Temperaturen um 20 Grad. Allerdings müssen Sie dann auch für eine hohe Luftfeuchtigkeit (über 70 Prozent) sorgen. Sprühen Sie am besten täglich. Was der Kroton nicht mag, sind plötzliche Temperaturschwankungen und Zugluft.

Pflege

Einen Kroton sollten Sie so gießen, dass die Erde stets leicht feucht ist. Es darf aber nie Wasser im Untersatz stehenbleiben, dann faulen die Wurzeln. Von April bis Ende August müssen Sie wöchentlich eine Portion Flüssigdünger ins Gießwasser geben. Was Sie regelmäßig tun sollten: welke Blätter und alte Blütenstände abschneiden. Säubern Sie auch von Zeit zu Zeit die Blätter, am einfachsten mit einem feuchten Tuch. Ist ein Kroton von unten her kahl geworden, kann man ihn weit zurückschneiden. Damit er aber kräftig wieder austreibt, sind hohe Temperatur und sehr feuchte Luft notwendig.

Vermehrung

Zwischen Januar und März können Sie Stecklinge schneiden. Zum Bewurzeln brauchen diese Temperaturen um 30 Grad und eine hohe Luftfeuchtigkeit. Vorsicht mit dem auslaufenden Milchsaft: Er kann Hautreizungen verursachen.

Krankheiten und Schädlinge

Leider ist der Kroton nicht nur anfällig für Schädlinge, sondern reagiert auch auf jeden Pflegefehler allergisch. Wenn die unteren Blätter nach und nach abfallen, stand er zu kalt, oder er war Temperaturschwankungen ausgesetzt. Steht er zu warm und in zu trockener Luft, schrumpfen die Blätter und werden welk. Bei zu niedriger Luftfeuchtigkeit können Schild- oder Wollläuse, Thripse und Spinnmilben auftreten. Die ersten beiden kann man mit einer Pinzette oder einem Messer entfernen, auch mit Seife-Spiritus-Lösung einpinseln. Thripse und Spinnmilben lassen sich im Anfangsstadium mit der Handbrause abspülen.

Extratipp

Achten Sie beim Schneiden von Stecklingen darauf, dass der auslaufende weiße Saft nicht auf Ihre Haut gelangt. Er kann Reizungen auslösen. Stoppen können Sie das Austreten des Saftes durch Betupfen mit einem Stück Haushaltspapier.

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