Aechmea Lanzenrosette

Lanzenrosette

Pflanzenfamilie

Bromeliaceae (Bromeliengewächse)

Allgemein

Von den Bromeliengewächsen ist es wohl die robusteste Pflanze, der auch trockene Zimmerluft nichts ausmacht. Sie wächst im Topf genauso gut wie als Epiphyt. Ein bisschen steif ist die Lanzenrosette schon, aber wunderschön, wenn sie blüht. Leider tut sie das, wie viele Bromeliengewächse, nur einmal im Leben. Anschließend geht sie allmählich ein. Vorher aber sorgt sie noch für ihren eigenen Nachwuchs.

Arten

Bei den Aechmeen gibt es zahlreiche kultivierte Arten, die nicht nur in Blütengröße und -farbe voneinander abweichen, sondern auch in Breite, Form und Härte der Blätter. Monatelang blüht die robuste Aechmea fasciata mit rosa violetten Blütenständen. Mehr Luftfeuchtigkeit braucht die ausladende A. fulgens. Kleiner und gut für die Fensterbank geeignet ist A. miniata mit einem roten Blütenstand.

Standort

Voraussetzung für ein gutes Gedeihen der Lanzenrosette im Zimmer: Wachstumsbedingungen wie in ihrer Heimat, dem brasilianischen Urwald. Das heißt: Das ganze Jahr über gleichmäßige Wärme - vermeiden Sie starke Temperaturschwankungen; ein heller Platz - aber nicht in der grellen Sonne; für die meisten Arten eine höhere Luftfeuchtigkeit - also häufig sprühen.

Pflege

Nehmen Sie zum Gießen zimmerwarmes, weiches Wasser, im Sommer mehr als im Winter. Die Erde darf aber nie nass sein. Im Sommer können Sie in den Trichter gießen. Während der Wachstumszeit wöchentlich etwas Flüssigdünger zugeben. Umtopfen erübrigt sich, da die Pflanze nach der Blüte abstirbt.

Vermehrung

Während der Blütenstand der Lanzenrosette langsam abstirbt (das dauert einige Monate), bilden sich am Fuß der Blattrosette neue, komplette Pflänzchen, die Kindel. Sie werden abgenommen, wenn sie mindestens halb so groß wie die Mutterpflanze sind, und extra eingetopft - am besten in spezielle Bromelienerde. Bis zur Blüte vergehen zwei bis drei Jahre.

Krankheiten und Schädlinge

Die Lanzenrosette ist relativ robust und wird nur selten wirklich krank. Wenn sich keine Blüten bilden, kann ein zu dunkler Standort schuld sein. Manchmal, wenn die Pflanze zu kühl steht, verfärbt sich der Blütenstand. Braune Blattspitzen sind fast immer ein Zeichen für zu viel Hitze und Lufttrockenheit. An einem falschen Standort können Läuse und Thripse auftreten. Erstes Anzeichen sind die hellen Saugflecken auf den Blättern. Geringen Befall kann man über der Badewanne abspülen. Stellen Sie den Schaden erst später fest, müssen Sie entsprechende Pflanzenschutzmittel anwenden.

Extratipp

Wenn Ihre Pflanze zwar wächst, aber nicht blühen will, stecken Sie mal den Topf einige Tage zusammen mit reifen Äpfeln in eine Plastiktüte. Das von den Äpfeln produzierte Ethylengas leitet die Blütenbildung ein.

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