Laurus nobilis Lorbeerbaum

Lorbeerbaum

Pflanzenfamilie

Lauraceae (Lorbeergewächse)

Allgemein

Ein Lorbeerkranz gilt als Siegeszeichen. Einen Siegeszug als Topf- und Kübelpflanze hat auch der Lorbeerbaum hinter sich. Er lässt sich auch gut zu allerlei Formen schneiden. Der Lorbeerbaum ist eine der ältesten Kübelpflanzen, die wir kennen. Schon im Altertum wurden seine Beeren und Blätter für medizinische Zwecke genutzt. Aber auch als reine Zierpflanze kann er schon eine 300-jährige Tradition vorweisen. Wer sich eines der beliebten Bäumchen mit Kugelkrone ziehen will, braucht allerdings Geduld: Rund zehn Jahre dauert es, bis so ein Kugelbaum seine perfekte Form hat. So sieht man Lorbeerbäume heute auch oft buschig gewachsen oder in Pyramidenform geschnitten.

Arten

Was bei uns als Kübelpflanze verkauft wird, ist immer Laurus nobilis, der überall im Mittelmeerraum beheimatet ist. Dort wird der Strauch zehn bis 15 m hoch. Aber auch im Kübel kann er 2-3 m erreichen. Seine Blätter sind dunkelgrün. Im späten Frühjahr bekommen ältere Pflanzen gelblichweiße, etwas unscheinbare Blüten. Beschnittene Pflanzen dagegen blühen kaum.

Standort

Ab Mitte Mai sollten Sie den Lorbeer ins Freie stellen, an einen hellen, warmen Platz. Dort kann er bleiben bis nach den ersten Frösten; kurzfristig verträgt die Pflanze sogar Temperaturen bis Minus 10 Grad. Überwintern sollte sie möglichst kühl, unter 10 Grad, aber nicht zu dunkel. Achten Sie darauf, dass der Lorbeer auch im Frühjahr noch kühl steht, damit der Austrieb gedrungen bleibt.

Pflege

Den Sommer über müssen Sie die Pflanze regelmäßig gießen, sodass der Ballen nie austrocknet. Im Winter, am kühlen Platz, können Sie die Gießabstände weiter auseinander ziehen. Gedüngt wird von April bis Mitte August einmal wöchentlich.
Pflanzen, die im Freien stehen, sollten hin und wieder mit dem Schlauch abgespritzt werden; das vertreibt Schädlinge, z.B. Spinnmilben. Wer den Lorbeer in Form schneiden will, sollte das im März tun. Blätter, die dabei abfallen, können Sie gleich für die Verwendung in der Küche trocknen.

Vermehrung

Lorbeer wird durch halbreife Stecklinge vermehrt, die man im August/September schneidet. Sie bewurzeln in sandiger Erde bei etwa 20 Grad.

Krankheiten und Schädlinge

Bei einer zu warmen Überwinterung kann der Lorbeer von Schild-, Wollläusen und Spinnmilben befallen werden. Versuchen Sie zuerst, die Schädlinge mit mechanischen Methoden (Absammeln oder Abspritzen) zu bekämpfen. Erst wenn das nichts nützt, sollten Sie bei Spinnmilben zu Pflanzenschutzmittel greifen. Wenn die Blätter im Winter gelb werden, ist in den meisten Fällen zu viel Wasser schuld.

Extratipp

Wenn sich die neuen Triebe bilden, darf die Erde des Lorbeer auf keinen Fall austrocknen. Sonst trocknen sofort die Blattränder ein und werden schwarz.

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