Cupressus macrocarpa Zimmerzypresse

Zimmerzypresse

Pflanzenfamilie

Cupressaceae (Zypressengewächse)

Allgemein

Die Zimmerzypresse ist preiswert und robust. Die natürliche Wuchsform der Zimmerzypresse ist pyramidenförmig; genauso häufig sieht man sie aber auch als Hochstämmchen. Im Jungstadium ist es eine ausgesprochen hübsche Fensterbankpflanze, die allerdings mit ihrer Wuchsform und mit den hellgrünen Nadeln als Solist am besten wirkt. Die Kombination mit Blattpflanzen ist ein wenig schwierig. Da sie sehr rasch wächst, 30-40 cm pro Jahr, wird aber aus der Topfpflanze schon rasch ein großes Kübelgewächs.

Arten

Als Zimmerzypresse wird nur eine Art verkauft: Cypressus macrocarpa. Haufig ist die hellgrüne Sorte "Goldcrest". Die ursprüngliche Art stammt aus den Wäldern Südkaliforniens. Bei uns wurde diese englische Züchtung schon 1947 eingeführt, und zwar als Ziergehölz für milde Gebiete. Als Zimmerpflanze wurde die Zimmerzypresse erst in den achtziger Jahren entdeckt.

Standort

Die Zimmerzypresse braucht einen sehr hellen Platz, sonst schießt sie in die Höhe und verliert ihre schöne Wuchsform. Vor praller Sonne aber muss sie geschützt werden. Wenn möglich, sollte sie von Mai bis zum Frostbeginn nach draußen. Bleibt sie im Zimmer, dann sollten Sie für viel frische Luft sorgen. Heizungswärme im Winter und trockene Luft machen der Pflanze wenig aus. Trotzdem ist ihr winterlicher Idealplatz kühl, mit Temperaturen um 10 Grad.

Pflege

Allzu viel Wasser braucht die Zimmerzypresse nicht. Gießen Sie also im Sommer mäßig. Im Winter hängt die Wassermenge von der Temperautur ab: Je kühler die Pflanze steht, desto weniger Wasser braucht sie. Austrocknen allerdings darf der Wurzelballen nie. Von April bis September sollten sie dem Gießwasser alle zwei Wochen Flüssigdünger zugeben. Aber die Hälfte der vorgeschriebenen Menge reicht meist aus.
Junge Pflanzen sollten in jedem Frühjahr, ältere nur noch alle drei bis vier Jahre umgetopft werden. Sie können normale Blumenerde verwenden. Denken Sie beim Umtopfen an eine dicke Drainageschicht im Topf aus Kies oder Blähton.

Vermehrung

Zimmerzypressen werden durch Triebspitzenstecklinge vermehrt. Die beste Zeit sind die Monate Juli bis Oktober. Sie brauchen etwa 10 cm lange Triebspitzen, die in Töpfe mit einem Erde-Sand-Gemisch oder in spezielle Vermehrungserde kommen. Stülpen sie eine Plastiktüte über den Topf, damit die Luft feucht bleibt. Am schnellsten bewurzeln sich die Stecklinge bei Bodentemperaturen von 20-25 Grad. Nach dem Bewurzeln sollten die Jungpflanzen kühl überwintern.

Krankheiten und Schädlinge

Manchmal geraten Zimmerzypressen aus der Form, schießen in die Höhe, haben dabei aber weit auseinander sitzende Zweige. Die Ursache: Die Pflanze steht zu dunkel. Korrigieren können Sie diese unschöne Wuchsform nachträglich nicht mehr. Beim Gießen sollten Sie bei einer Zimmerzypresse vorsichtig sein. Der Erdballen darf nie austrocknen; andererseits faulen die Wurzeln bei sehr viel Wasser schnell.

Extratipp

Knipsen Sie einmal ein paar Blättchen von der Pflanze ab, und zerreiben Sie sie zwischen den Fingern: Sie duften dann ganz intensiv nach Zitrone.

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