Citrus Zitruspflanzen

Zitruspflanzen

Pflanzenfamilie

Rutaceae (Rautengewächse)

Allgemein

Unter dem Begriff Zitruspflanzen findet sich alles, was an südliche Früchte erinnert: Orangen- und Mandarinenbäumchen, Zitrone, Pomeranze, Grapefruit, Limette. Fast alle gibt es im Kleinformat auch als Topfpflanze. Und alle sind ungeheuer dekorativ, aber leider auch etwas empfindlich. Zitrusgewächse sind in unseren Breitengraden schon seit einigen 100 Jahren heimisch. Früher aber fand man sie hauptsächlich in fürstlichen Parks und im Winter in den so genannten Orangerien. Heute trifft man immer öfter in den Blumenläden Zwergorangen, die sich - bei etwas Pflege und Aufmerksamkeit - recht gut als Zimmerpflanzen eignen. Schon die jungen Pflanzen bekommen Blüten und Früchte. Und zwar gleichzeitig, denn die Früchte brauchen fast ein Jahr zum Reifen.

Arten

Fürs Zimmer eignet sich am besten Citrus microcarpa (syn. Citrus mitis), eine Zwergorange. Sie wird bis zu 1 m hoch und wächst sehr langsam. Zitronenbäumchen und andere Arten wachsen besser in einem Gewächshaus oder Wintergarten.

Standort

Damit sie gut blüht, braucht die Pflanze einen hellen, luftigen und sonnigen Platz. Im Sommer kann sie auch an einen geschützten Platz auf die Terrasse oder den Balkon. Im Winter müssen Citruspflanzen kühl stehen. Bei Temperaturen über 15 Grad werfen sie erst die Blüten, dann die Früchte, später auch die Blätter ab.

Pflege

Im Sommer müssen Sie reichlich gießen, im Winter weniger. Verwenden Sie hierfür immer kalkarmes Gießwasser. Gedüngt wird von Februar bis August alle 10 Tage, im Herbst und Winter alle sechs Wochen. Umtopfzeit ist alle zwei Jahre im Frühjahr.

Vermehrung

Am einfachsten vermehrt man die Pflanzen durch 10 cm lange Triebstecklinge. Sie werden in ein Torf-Sand-Gemisch gesteckt und müssen gleichmäßige Wärme haben zum Bewurzeln. Pflanzen, die aus Kernen herangezogen wurden, bekommen selten Blüten und Früchte.

Krankheiten und Schädlinge

Zitrusgewächse sind leider recht empfindlich. Vor allem Pflegefehler nehmen sie übel. So können sich, wenn sie im Winter zu viel gegossen werden, Mehltau und andere Pilze einstellen. Oder die Pflanzen werfen alle Blätter ab. Das passiert auch, wenn sie zu warm überwintern. Überdüngung führt zu braunen Blatträndern und -spitzen. Gelbe Blätter am richtigen Standort deuten auf Eisenmangel hin, verursacht durch kalkhaltiges Gießwasser. Wenn die Luft zu trocken ist, treten leicht Wollläuse auf. Auch Thripse und Schildläuse kommen häufig vor.

Extratipp

Aus den Samen gewöhnlicher Apfelsinen, Mandarinen, Pampelmusen und Zitronen können Sie hübsche Bäumchen ziehen. Allerdings bekommen diese nur selten Blüten und Früchte.

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