Cyperus Zypergras

Zypergras

Pflanzenfamilie

Cyperaceae (Riedgräser)

Allgemein

Zypergras ist eine Pflanze, die einfach Spaß macht: weil sie so schön aussieht, weil sie so problemlos wächst, weil man sie einfach nicht zu viel gießen kann. Mit anderen Worten: ein Leichtes für Leute, die noch keine grüne Erfahrung haben. Mühe macht das Zypergras kaum - es wächst praktisch von allein. Dazu sieht es mit seinem schlanken, eleganten Wuchs außergewöhnlich dekorativ aus, vor allem dann, wenn es einen Solo-Platz hat. Wenn Sie die Wirkung noch steigern wollen, sollten Sie den Topf in ein großes Glasgefäß stellen und die Zwischenräume mit kleinen, weißen Kieseln füllen.Zypergras gibt es, je nach Art und vorhandenem Platz, von klein bis groß: zwischen 40-150 cm hoch. Typisch sind die langen Stiele mit den Schirmen aus spitzen Blättchen. Deshalb wird die Pflanze in vielen Ländern auch Schirmpflanze genannt.

Arten

Es gibt über 600 verschiedene Cyperus-Arten. Am häufigsten als Zimmerpflanze verkauft wird Cyperus alternifolius. Es hat hellgrüne, schmale Blättchen und wird über 1 m hoch. C. diffusus bleibt kleiner, maximal 90 cm, hat dafür aber breitere Blätter. Die echte Papyrusstaude, C. papyrus, ist fürs Zimmer kaum geeignet: weil sie mit mehreren Metern Höhe bald jeden Raum sprengt. Selten trifft man die zierliche Variante C. gracilis, die kaum höher als 40 cm wird, und C. fertilis, bei dem aus jedem Schirm ein neuer Halm wächst.

Standort

Was den Standort angeht, ist das Zypergras recht anspruchslos. Ein helles Ost- oder Westfenster wäre ideal; es verträgt aber auch Sonne, und es wächst auch noch an einem schattigen Platz. Das gleiche gilt für die Temperatur: Ideal wäre ein Winterplatz mit etwa 15-18 Grad. Steht es kälter (nur nicht unter 10 Grad), macht es nichts; sind die Temperaturen höher, verträgt sie das Zypergras auch. Wer will, kann die Pflanze im Sommer auch auf den Balkon stellen.

Pflege

Das einzige, was das Zypergras wirklich braucht, ist Wasser. Vor allem C. alternifolius kann es gar nicht feucht genug haben. Aber auch die anderen Arten schätzen es, wenn der Untersatz ständig mit Wasser gefüllt ist. Nur C. diffusus sollten Sie ein wenig trockener halten, aber natürlich auch nicht zu trocken. Bei hohen Temperaturen müssen Sie häufig sprühen, um braune Blattspitzen zu vermeiden.
Gedüngt wird während der Wachstumszeit etwa alle zehn Tage mit einem Flüssigdünger. Da die Pflanze rasch wächst, sollte sie jedes Jahr im Frühjahr umgetopft werden. Einheitserde ist ihr recht. Bei dieser Gelegenheit können Sie alte, abgestorbene Halme herauszupfen. Der Topf darf auf keinen Fall zu klein sein.

Vermehrung

Füllige Pflanzen können Sie beim Umtopfen teilen. Das ganze Jahr über möglich ist die Vermehrung durch Blattschöpfe. Dafür können Sie sogar solche Halme abschneiden, bei denen die Blattspitzen schon braun sind. Kürzen Sie die Blätter um die Hälfte, und stecken Sie den Rest kopfüber in ein Glas mit Wasser. Nach wenigen Wochen wachsen aus der Rosette kleine Wurzeln und auch neue Triebe.

Krankheiten und Schädlinge

Braune Blattspitzen sind ein Zeichen für zu trockene Luft. Man kann sie vorsichtig abschneiden, dabei aber nicht ins gesunde Gewebe schneiden. Wenn Sie zuviel düngen, werden die Halme schwach und knicken ab. Will das Zypergras nicht richtig wachsen, ist das Wasser häufig zu kalkhaltig.

Extratipp

Wenn Sie Katzen haben, sollten Sie auf Zypergras verzichten: Es würde nicht lange überleben. Denn die Tiere schätzen es als wahre Delikatesse.

Frische Ideen für mein Zuhause
Holen Sie sich die schönsten Ideen direkt nach Hause!