
Stiefmütterchen sind essbar
Die Zeichnungen der Blüten beider Pflanzen erinnern an Gesichter im Miniaturformat. Gut zu wissen für alle, die gern kochen und etwas Ungewöhnliches servieren wollen: Die Blütenblätter sind essbar und krönen jeden Blattsalat auf sehr dekorative Weise. Im Beet blühen die Stiefmütterchen von März bis Mai, ihre kleine Schwester bis Ende Juni und – wenn man sie zurückschneidet – im September ein zweites Mal. Sie mögen Sonne oder Halbschatten und leicht feuchte, nährstoffreiche Böden.
Stiefmütterchen: praktische Tipps
Hornveilchen sind mehrjährige, krautige Pflanzen, die zu den Eltern des Stiefmütterchens zählen und fast das ganze Jahr über blühen. Ihre Hauptblütezeit ist von April bis Juni und meist nochmals im Herbst. Sind die Temperaturen mild, können die Garten- und Balkonpflanzen sogar den Winter überdauern. Manchmal sieht man die hellblauen bis tief violetten Blüten dann von schneeweißen Hauben bedeckt.

Namen wie ‘Grandessa’, ‘Carneval’ oder ‘Tiger eye’ – verraten die Intentionen der Züchter. Das Farbspektrum reicht von Dunkelblau oder sogar Granitschwarz über Lila-, Rot-, Rosé-, Orange- und Gelbtöne bis Weiß. In einer einzigen Blüte sind auch mehrere Farben möglich, oft als ineinanderfließender Farbverlauf.

Sind die Temperaturen mild, können Stiefmütterchen sogar den Winter überdauern. Manchmal sieht man die hellblauen bis tief violetten Blüten dann von schneeweißen Hauben bedeckt.