Magazin Die neue Flow ist da!

Ab sofort am Kiosk oder hier bestellen: die September-Ausgabe von Flow.
Cover des neuen Flow Magazins

https://www.zeitfuerschoenes.de/flow_heft_52.html

 

Das sind die Themen in der neuen Flow:

 

// Aufstehen und weitergehen: Wie wir lernen, Chancen zu sehen

// Warum wir auf unsere Sinne hören sollten

// Die Rückkehr der Jutetasche

// Wie es gelingt, sich schöne Erinnerungen zu schaffen

// Freizeit ohne Handy: digitaler Minimalismus

// Lebenslauf-Interview: Architektin Francine Houben

// Wandern auf dem Jakobsweg: das Heilsame einer Pilgerreise

// Verehrt wie eine Heldin: Richterin Ruth Bader Ginsburg

// Lieblingsrezepte aus der ayurvedischen Küche

// Gegensätze in der Liebe: hilfreich oder hinderlich?

// Achtsamkeit für jeden Tag: wie wir geduldiger werden

// Papierextras: Marmeladensticker & Erinnerungsbüchlein

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Die neue Flow ist da!
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Für mich da sein - Editorial aus der neuen Flow

Es macht mich glücklich, für andere zu ­sorgen. Morgens als Erste aufzustehen, ­damit die Kinder ein leckeres Frühstück in der ­Küche erwartet, wenn sie verschlafen in den Tag starten. Stunden neben ­meinem Mann in einer stickigen Halle zu ­verbringen, um ihn beim Rudermarathon anzufeuern und ihm den schmerzenden ­Rücken zu massieren. Oder einfach nur mit einer Freundin spazieren zu gehen und ihr zu­zuhören, weil ihr Hund gestorben ist. Da zu sein für andere ist sehr schön und gibt mir selbst viel Kraft.


Was mir aber schwerfällt, ist für mich selbst da zu sein – zu merken, wann ich mal ­Anschub, eine Rückenmassage oder Trost brauche. Für mich und meine Bedürfnisse scheine ich oft genug taub zu sein. Mir selbst höre ich meist erst zu, wenn mein Körper laut um Hilfe ruft, mit hämmernden Kopfschmerzen oder seit Neuestem mit Schulterschmerzen. Dann wache ich nachts auf, weil ich auf der Schulter liege und weiß: Es ist mal wieder alles zu viel. Blöderweise ist es dann schon etwas spät und es braucht Tage, manchmal Wochen, bis ich mich wieder richtig fit fühle. Denn natürlich habe ich in der Zeit davor kaum Sport ­gemacht, zu wenig geschlafen und nicht besonders ausgewogen gegessen ...


Klar weiß ich, dass das anders laufen sollte… Und da sind wir schon beim nächsten Punkt: Mir selbst verzeihe ich so was nicht so leicht. Während ich anderen in dieser ­Situation gut zureden würde: „Man darf auch mal locker lassen“ oder „Pass ein bisschen auf dich auf“, sage ich mir selbst: „Los, reiß dich zusammen!“ Seit ein paar Wochen meditiere ich dagegen an. Lege mir öfter die Hand aufs Herz und konzentriere mich darauf, mit mir zu fühlen und zu erspüren, wie es meinem Körper geht und wohin meine Gedanken wandern, wenn ich ihnen freien Lauf lasse.


Gestern meldete sich dabei dann wieder dieser dumpfe Schmerz in meiner Schulter. Statt den Rasen zu mähen, legte ich mich mit einem Buch aufs Sofa. Das tat gut und machte mich sehr glücklich.

 

Herzlich, eure Sinja

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