Liebe - Ein Gefühl, das die Welt zusammenhält

Sie macht uns stark und glücklich. Manchmal kann sie aber auch ziemlich weh tun. Dennoch gehört sie zu einem erfüllten Leben unbedingt dazu. Durch sie begreifen wir den Wert unseres Daseins. Eine weihnachtliche Ode an die Liebe und wo wir sie überall finden
 Liebe - Ein Gefühl, das die Welt zusammenhält

Wir sitzen auf dem Sofa und schauen uns lange in die Augen. Wir machen das manchmal, vor allem, wenn wir uns ein paar Tage nicht gesehen haben. Ich fühle mich etwas schutzlos dabei, aber auch angenommen und aufgehoben. Im Blick des neuen Mannes an meiner Seite spüre ich ganz viel: Wärme, Verletzlichkeit, ein paar verschlossene Räume, aber auch eine große Offenheit und Tiefe. In solchen Momenten sind wir uns sehr nah. Seit wir uns kennen, hat sich meine Gefühlslage verändert: Ich bin weicher, aufmerksamer und durchlässiger in meinen Empfindungen geworden, im Alltag und im Umgang mit meinen Kindern. Meist fühle ich mich stark und gelassen. Gleichzeitig ist da aber eine neue Verwundbarkeit, weil ich weiß, dass ich das, was ich gefunden habe, auch verlieren kann.  

Kleine Gesten aus Liebe

Liebe, so viel steht fest, trägt uns durchs Leben, kann ihm Sinn schenken. Früher haben viele Menschen einem Tagebuch ihre Freude, Sorgen und Nöte in Sachen Liebe anvertraut. Heute beschreiben wir unsere Gefühle eher in den sozialen Kanälen unter Hashtags wie #Spreadlove oder #TeamLiebe. Ich finde, die Adventswochen sind eine gute Zeit, um einmal genauer über das Thema nachzudenken. Auch die Weihnachts­geschichte hat ja viel mit Liebe zu tun – mit dem Zusammenstehen als Paar in widrigen Zeiten, aber auch mit bedingungsloser Eltern- und schwer fassbarer Gottesliebe. Das Fest dazu bewegt uns ebenfalls emotional: Wir rücken zusammen, machen uns Geschenke, treffen unsere Familien. Und hoffen, dass alles möglichst harmonisch verläuft. 

 „Liebe ist ein Verlangen nach geistiger Nähe.“ - Nora Kreft, Philosophin

Es gibt viele Gesten, die wir aus Liebe machen: Der Vater, der seinen Sohn nur alle zwei Wochenenden sieht und dann immer in großen Mengen einkauft, was das Kind beim vorherigen Besuch gern gegessen hat. Der Mann, der seiner Frau zuliebe Wanderschuhe kauft und mit ihr die Berge hochkraxelt, obwohl das nie sein Ding sein wird. Oder die Freundin, die der anderen Socken strickt, weil die oft kalte Füße hat. Sie alle handeln aus Liebe. Wir denken aneinander, helfen, trösten, verhalten uns selbstlos und freundschaftlich. Und fühlen uns sicher und beheimatet, wenn wir zurückgeliebt werden: von Freunden, Eltern, Geschwistern, Partnerin oder Partner.

Ihr möchtet wissen, wie es weitergeht? Den vollständigen Artikel lest ihr in der Hygge No. 21.