Rezept Kanelbullar (schwedische Zimtschnecken)

Aus Hygge 01/2017
Zutaten
Für 12 Stück

    Für den Teig:

  • 1 Würfel Hefe, 

    frisch

  • 250 ml Milch
  • 500 g Mehl
  • 75 g Butter
  • 1 Eigelb, 

    Kl. M

  • 1 Prise Salz
  • 1 Tl Kardamom, 

    gemahlen

  • 75 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Für den Belag:

  • 200 g brauner Zucker
  • 1 El Zimt
  • 4 El Butter, 

    zum Bestreichen

Zubereitung
Zimtschnecken: Hefe in Milch auflösen

Die Hefe in lauwarmer Milch auflösen, 5 Minuten stehen lassen.

Dann alle Zutaten für den Teig zu einem Hefeteig verkneten, in einer Schüssel mit einem feuchten Tuch bedecken und an einem warmen Ort etwa 1 Stunde gehen lassen. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die Backform mit Butter fetten.

Zimtschnecken: Teig aufrollen

Für den Belag Zucker und Zimt vermischen und die Butter in einer Pfanne schmelzen lassen. Die Arbeitsfläche bemehlen und den Teig in zwei Hälften teilen. Eine Hälfte rechteckig ausrollen. Mit der Hälfte der flüssigen Butter den Teig bestreichen und mit der Hälfte der Zimt-Zucker-Mischung bestreuen. Aus dem Teig eine Rolle formen und in 4 cm dicke Scheiben schneiden.

Zimtschnecken

Die Schnecken leicht zusammendrücken und aufrecht in eine Backform stellen. Die andere Hälfte genauso verarbeiten. Zum Schluss alle Schnecken mit dem Rest der Butter bestreichen, Zimt und Zucker darüberstreuen und 15–20 Minuten backen.

Merles Tipp: "Das Tolle an den Schnecken ist: Sie funktionieren fast mit jeder Füllung. Ob Pflaumenmus, Rhabarberkompott oder sogar mit Frischkäse und Kräutern."

Mein Rezept: Zimtschnecken von Redaktionsleiterin Merle

Zimtschnecken machen glücklich. Nicht nur Skandinavier, sondern auch Merle:

"Mich wundert es ja nicht, dass etwas so Großartiges wie Zimtschnecken aus Skandinavien stammt: Die Dänen, Schweden, Norweger, Isländer und Finnen wissen einfach, wie man aus ein paar simplen Dingen etwas richtig Gutes macht. Und was mich bei den Schnecken schon nach dem ersten Ausprobieren überzeugt hat: Man braucht so wenig. Weder Zutaten noch Unmengen an Zeit oder besonderes Backtalent, und trotzdem kommt am Ende ein Ergebnis heraus, mit dem man nicht nur viele Menschen (zum Beispiel Kinder oder Kollegen) sehr glücklich macht, sondern das wirklich jedes Mal schmeckt. Ihre Fluffigkeit schickt einen sofort in den Geschmackshimmel. Meine Familie und ich könnten täglich Zimtschnecken essen, ohne je das Gefühl zu haben, jetzt reicht's. Wie wunderbar, dass sie fast immer passen: zum Frühstück, zum Nachmittagskaffee, beim Picknick..."