Rezept Zwetschgenmus

Aus Hygge 02/2017
Zutaten
Für 5 Gläser
  • 3 kg Zwetschgen, 

    reif

  • 500 g Rohzucker
  • 1 El Vanillezucker
  • 1 Tl Zimt
  • 2 Zimtstange
  • außerdem:

  • 5 Gläser, 

    steril, mit Schraubverschluss

Zubereitung
Zwetschgenmus: Schritt a

Alle Zwetschgen waschen, halbieren, den Stein entfernen und das Obst in einen Bräter geben.

Zwetschgenmus: Schritt b

Die Früchte mit dem Zucker und Vanillezucker gut vermischen, das Zimtpulver und die -stangen da­zugeben und etwa 3 Stunden zuge­deckt Saft ziehen lassen.

Zwetschgenmus: Schritt c

Danach alles bei ca. 180 Grad im Backofen 4–5 Stunden eindicken lassen. Ab und zu umrühren. Es hilft, anfangs die Ofentür leicht geöffnet zu lassen – so kann die Feuchtigkeit entweichen. Nach einer Stunde kann man die Tür wieder schließen.

Zwetschgenmus: Schritt d

Wenn das Mus fertig ist, je nach Geschmack alles pürieren oder so stückig wie es ist in sterile Gläser füllen. Anschließend die Gläser fünf Minuten auf den Kopf stellen, fertig.

Merles Tipp: "Wenn man eine kleine Handvoll Kerne zu den Pflaumen gibt und mit im Ofen röstet, bekommt das Mus einen nussigen Geschmack. Man darf nur nicht vergessen, sie am Ende wieder zu entfernen!"

Mein Rezept: Zwetschgenmus von Redaktionsleiterin Merle

Sonst in Eile, nimmt sich Merle für ihr Zwetschgenmus jetzt alle Zeit der Welt:

"Es hat ein wenig gedauert, bis ich mich mit der Idee, Pflaumenmus selbst zu machen, anfreunden konnte, denn: Ein richtiges Mus braucht Zeit. Und über die verfüge ich eher wenig. Aber dann häuften sie sich, die Zwetschgen auf dem Küchentisch – weil die Freunde mit Zwetschgenbaum auch nicht mehr wussten, wohin mit ihnen. Mit den vielen Kilos der blauen Früchte kam aber auch der erste verregnete Herbstsonntag und die Erkenntnis: So aufwendig ist das alles nicht. Man muss nämlich kaum etwas tun – außer ab und an einen Blick in den Ofen zu werfen. Ansonsten bleibt man einfach in der Küche sitzen, die unfassbar gut nach Zimt und Zwetschge duftet. Mittlerweile schätze ich also genau das, was mich anfangs geschreckt hat: nämlich den Zeit­aufwand. Wann sonst kann ich es mir vor dem Herd gemütlich machen und etwas tun, ohne etwas zu tun? Das Mus hat Muße in mein Leben gebracht."