Quiche: knusprige Rezepte & Tipps

Quiche Lorraine, Spargelquiche und herzhafte Mini-Tomatenquiche: Frisch aus dem Ofen schmecken die pikanten Kuchen einfach himmlisch! Entdecken Sie unsere köstlichen Rezepte und Tipps für den perfekten Quiche-Teig.
In diesem Artikel
Quiche-Rezepte: so knusprig!
Quicheteig: So wird er perfekt
Quiche-Füllung: Das kommt rein
Quiche: Zubereitungstipps

Quiche-Rezepte: so knusprig!

Quiche Lorraine: Rezept
25 Min.
kcal: 310 pro Stück
So einfach gelingt der herzhafte Quiche-Klassiker mit Speck, Eiersahne und einem blättrigen Mürbeteig.
Wirsing-Quiche: Rezept
70 Min.
kcal: 350 pro Stück
Wirsing und gekochter Schinken teilen sich die Eiersahne. Gouda und Muskat machen die Füllung schön würzig.
Rezept: Pikante Hackfleisch-Quiche
50 Min.
kcal: 320 pro Stück
Sesam-Mürbeteig bildet die Basis, darauf treffen Birnenspalten in einer Schmandfüllung auf Rinderhackfleisch, Lauch und Staudensellerie.
Tomaten-Tartelettes: Rezept
40 Min.
kcal: 413 pro Stück
Bunte Cocktailtomaten, Knoblauch und Thymian auf Ziegenkäse und Schmand. Aromatisch, saftig, lecker!
Rezept: Grüne Gemüsequiche im Schmandbett
55 Min.
kcal: 344 pro Stück
Bei der Gemüsequiche setzen wir konsequent auf Grün: Brokkoli, Spinat und Erbsen liegen in einem Bett aus Schmand mit Putenbrust und Bergkäse.
Rezept: Spargel-Quiche
50 Min.
kcal: 680 pro Stück
Vegetarische Quiche mit gebratenem grünen Spargel und einem Manchego-Ricotta-Guss mit Petersilie, Basilikum und getrockneten Tomaten.

Knusprig-blättriger Boden, pikante Füllung und als Begleitung ein Glas Weißwein oder Federweißer: Wir lieben Quiches! Als Grundlage für den französischen Klassiker dient ein Boden aus Mürbeteig, den Sie mit folgendem Grundrezept ganz einfach zubereiten können.

Quicheteig: So wird er perfekt

Der Quiche-Grundteig ist ein einfacher Mürbeteig aus Mehl, Salz, Butter und Ei. Für ihn gilt die einfache 3-2-1-Regel: 3 Teile Mehl, 2 Teile Butter, 1 Teil Ei.

Mürbeteig: Zutaten

Mehl, Butter, Ei und Salz – mehr braucht es nicht für den perfekten Quicheteig

Für eine Tarteform (28 cm ø) benötigen Sie:

  • 250 g Mehl
  • 0,5 Tl Salz
  • 125 g kalte Butter
  • 1 Ei ( Gr. M)
  1. Mehl auf die Arbeitsfläche häufen und in die Mitte eine Mulde drücken. Salz, Butter in kleinen Stückchen und Ei hineingeben.
  2. Zutaten zügig zu einem glatten Teig verkneten. Teig in Folie gewickelt 30–45 Minuten in den Kühlschrank legen. 
  3. Die Tarteform fetten. Den Teig ca. 4 mm dick ausrollen und vorsichtig in die Form heben. Den Rand gut andrücken. Sollte es in der Küche sehr heiß sein, die Form noch einmal für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  4. Die Füllung auf den Teig geben. Je nach Rezept muss die Quiche 35–45 Minuten bei etwa 200 Grad (180 Grad Umluft) backen. Bei Füllungen, die schneller gar sind, wird der Boden entsprechend "blind" vorgebacken.

Tipp: Der Teig hält sich im Kühlschrank ca. 3 Tage. Alternativ können Sie ihn etwa 6 Monate einfrieren und vor Gebrauch im Kühlschrank auftauen lassen.

Mürbeteig: Teig in Gefrierbeutel ausrollen

Tipp: Der Boden für die Quiche lässt sich besonders leicht in einem Gefrierbeutel ausrollen. Hierfür schneiden Sie ihn am Boden auf, legen die Teigkugel hinein und rollen ihn aus. Am Ende schneiden Sie den Beutel der Länge nach auf und stülpen ihn über die Quicheform (s. Foto). So bleibt nichts am Nudelholz kleben und der Teig reißt nicht so leicht.

Quiche-Füllung: Das kommt rein

Gefüllt wird die klassische Quiche mit einer herzhaften Eiersahne, einer so genannten 'Liaison'. Diese Füllung können Sie mit weiteren Zutaten und Gewürzen nach Lust und Laune varriieren. Als Faustregel für die Eiersahne gilt: 4 Eier kommen auf 250 ml Sahne. Aber Achtung: Sollten Sie reichlich Gemüse zugeben, reduzieren Sie die Flüssigkeit oder teilen Sie diese auf mehrere Quiches auf. Sonst riskieren Sie eine Überschwemmung.

Spargel, Brokkoli, Weißkohl und viele andere saisonale Gemüsesorten passen wunderbar zur Eiersahne. Mit geriebenem Käse, frischen Kräutern wie Thymian, Rosmarin und Schnittlauch sowie herzhaftem Schinken, Speck oder Lachs zaubern Sie sich eine Quiche ganz nach Ihrem Geschmack.

Quiche: Zubereitungstipps

  • Veganer Quiche-Teig: Ersetzen Sie das Ei durch 3–4 El kaltes Wasser und die Butter durch Margarine.
  • 2–3 El eiskalte Milch oder Wasser können den Teig geschmeidiger machen – so lässt er sich später besser ausrollen.
  • Sie besitzen keine Tarteform? Kein Problem! Verwenden Sie einfach eine Springform ähnlicher Größe.
  • Vollkorn-Variante: Sie können bis zu einem Drittel der Mehlmenge durch Vollkornmehl ersetzen. Verwenden Sie mehr, wird der Teig recht schwer und kompakt.
  • Welcher Teig sich für Quiche eignet? Früher wurde Quiche mit Brotteig gebacken, heute kommen meist Mürbeteig oder Blätterteig zum Einsatz.
  • Käse für Quiche: Gouda, Parmesan, Roquefort oder Feta eignen sich besonders gut. Probieren Sie auch Ziegenfrischkäse aus!
  • Quiche aufwärmen? Klaro! Aber auch kalt schmecken die meisten Varianten hervorragend. Besonders fettreiche Füllungen kommen allerdings warm am besten zur Geltung.

Quiche Lorraine: das Original

Das Wort Quiche leitet sich von Kichle bzw. Küchle ab, was so viel wie Kuchen bedeutet. In der Schweiz ist die herzhafte Tarte auch als Wähe bekannt. Ursprünglich stammt die Quiche aus Lothringen (franz.: Lorraine) nahe der deutsch-französischen Grenze. Nach dieser Region ist die wohl bekannteste Vertreterin benannt: die Quiche Lorraine (Lothringen) mit Speck, regional auch mit Porree. Bei der verwandten Quiche Alsacienne (Elsass) sorgen außerdem reichlich Zwiebeln für Würze.

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Quiche und Tarte?

Tarte ist der Oberbegriff für süße und herzhafte Kuchen mit Mürbeteigboden. Dieser wird in einer Form mit gewelltem oder glattem, halbhohen Rand gebacken. Als Quiche bezeichnet man nur herzhafte Tartes, traditionell sogar nur die mit einer Eiersahne-Füllung.

Quiche unkompliziert servieren

Quiches eignen sich toll für Gäste und unterwegs als kalter Snack. Denn das Beste: Fast jede Quiche kann problemlos vorgebacken und kurz vorm Servieren noch einmal im Ofen aufgewärmt werden. Als Fingerfood servieren Sie die herzhaften Küchlein einfach im Mini-Format. Auch können Sie die fertige Quiche einfrieren: Hier hält sie ca. ein halbes Jahr. Vor dem Verzehr einfach im Kühlschrank auftauen lassen.
Express-Tipp: Noch zeitsparender gelingt die Quiche mit einem Fertig-Mürbeteig aus dem Kühlregal.

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