Koreanische Bulgogi Bowl

Koreanische Bulgogi Bowl
Foto: Seelenschmeichelei
Bulgogi heißt übersetzt Feuerfleisch und das bezieht sich nicht auf die Schärfe, sondern auf die Zubereitung des Gerichts über dem offenen Feuer. Mit Bulgogi ist es wie mit Sauerbraten – wahrscheinlich hat da jede Familie ihr eigenes Rezept. Allen gemein ist, dass Fleisch in einer Marinade aus Sojasauce, Zucker, Zwiebeln und Gewürzen baden darf, bevor es bei starker Hitze gebraten wird.

Zutaten

Für
3
Portionen

Für die Bulgogi Marinade

2

El El Zwiebeln (gerieben)

2

El El Nashi Birne (gerieben (ersatzweise andere feste Birne))

2

El El Sake

4

El El Sojasauce

2

El El Sesamöl

2

El El Rohrohrzucker

Für das Bulgogi

400

g g Entrecôte (auch toll: Kronfleisch, also Skirt Steak)

Marinade

2

Zwiebeln

1

El El Sesamöl

Für den marinierten Rotkohl

0.25

Kopf Kopf Rotkohl (in feine Streifen geschnitten)

1

Tl Tl Meersalz

5

El El Orangensaft

1

El El Sojasauce

1

Tl Tl Sesamöl

1

Chili (in feinen Ringen)

Für die Bulgogi Bowl

200

g g gekochter Reis (oder Quinoa)

Bulgogi

Marinierter Rotkohl

3

El El Sesamkörner (ohne Fett in der Pfanne geröstet)

2

Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten

0.5

Nashi Birne (in Spalten)

Rettich- oder Radieschensprossen (nach Belieben)


Zubereitung

  1. 1. Alle Zutaten für die Marinade verrühren.
  2. 2. Das Entrecôte quer zur Faser in dünne Streifen schneiden. Mit der Marinade vermengen und über Nacht abgedeckt im Kühlschrank marinieren.
  3. 3. Die Zwiebeln abziehen und in feine Streifen schneiden.
  4. 4. Das Sesamöl in einer gusseisernen Pfanne bis zum Rauchpunkt erhitzen, dann Bulgogi und Zwiebeln mitsamt der Marinade portionsweise sehr scharf anbraten.
  5. 5. Den Rotkohl mit Zucker und Meersalz eine Minute lang verkneten. 10 Minuten stehen lassen, bis das Kraut Wasser zieht. Entstandenes Wasser abgießen und mit den Rotkohl mit den restlichen Zutaten vermengen. Eine halbe Stunde ziehen lassen.
  6. 6. Den Reis auf drei oder vier Schüsseln verteilen. Mit Bulgogi, Rotkohl und Nashi Birne toppen, mit Frühlingszwiebeln, Sesamkörnern und Sprossen bestreut servieren.
  7. Du kannst fürs Bulgogi Entrecôte verwenden oder – simpler – Huftsteaks. Oder aber – und das muss ich beim nächsten Mal ausprobieren: Kronfleisch. Neudeutsch: Skirt. Das ist nichts anderes das Zwerchfell vom Rind, es zählt übrigens zu den Innereinen. Ein preiswertes und herrlich aromatisches Stück Fleisch, das viel zu wenig Beachtung findet. Skirt heißt es, weil das dünne Stück traditionellerweise in den Metzgereien aufgerollt wurde und dabei wie ein Rüschenrock aussieht.
  8. Bulgogi heißt übersetzt Feuerfleisch und das bezieht sich nicht auf die Schärfe, sondern auf die Zubereitung des Gerichts über dem offenen Feuer. Mit Bulgogi ist es wie mit Sauerbraten – wahrscheinlich hat da jede Familie ihr eigenes Rezept. Allen gemein ist, dass Fleisch in einer Marinade aus Sojasauce, Zucker, Zwiebeln und Gewürzen baden darf, bevor es bei starker Hitze gebraten wird.
  9. Aus dem original koreanischen Rezept für Bulgogi hab ich eine ganz un-originale, aber um so leckerere Bulgogi Bowl gemacht. Zum würzigen Feuerfleisch gesellen sich süß-scharf marinierter Rotkohl, fruchtige Nashi-Birne, Reis und Frühlingszwiebeln. Statt Reis kannst du Quinoa oder Hirse verwenden. Statt Rotkohl Kimchi. Und statt Nashi-Birne Mango oder eine feste Abate Fetel. Ach, die Kombinationsmöglichkeiten sind endlos!
  10. Mehr tolle Ideen finden Sie in unserer Strecke Bowl-Rezepte
Cover Seelenschmeichelei
© Seelenschmeichelei

Dieses Rezept stammt aus dem Kochbuch "Seelenschmeichelei" von Conny Wagner. Auf livingathome.de teilt Conny jede Woche eines ihrer Lieblingsgerichte (alle Rezepte finden Sie hier).