Spicy Salmon Poke Bowl

Spicy Salmon Poke Bowl
Zutaten
  • 400 g Lachs in Sashimi Qualität
  • 1 El Sesamöl
  • 2 El Sojasauce
  • 1 Tl Ahornsirup
  • 1 cm Ingwer, 

    gerieben

  • 0.5 Tl Chiliflakes
  • 2 El Sesam, 

    ohne Fett in einer Pfanne geröstet

  • 150 g Quinoa
  • 2 El Sriracha-Sauce, 

    ohne MSG

  • 2 El Mayonnaise, 

    ohne Zusatzstoffe

  • 3 El Naturjoghurt, 

    oder Skyr

  • 1 Avocado
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 0.5 Mango
  • 100 g Knackerbsen
  • 1 Noriblatt, 

    ohne Fett in einer Pfanne geröstet

  • 2 El Tobiko (Fischrogen)
Zubereitung

1. Den Lachs in Würfel von etwa 1 cm Kantenlänge schneiden. Sesamöl, Sojasauce, Ahornsirup, Ingwer, Chili Flakes und Sesam verrühren, die Lachswürfel in die Marinade geben und alles vorsichtig vermengen. Eine gute halbe Stunde abgedeckt im Kühlschrank ziehen lassen.

2. Den Quinoa mit kaltem Wasser abbrausen, mit 500 ml Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und in etwa 15 bis 20 Minuten weich kochen. Abgießen und abkühlen lassen.

3. Sriracha Sauce, Mayo und Joghurt verrühren.

4. Die Avocado halbieren, den Kern entfernen, das Fruchtfleisch mit einem Löffel heraus holen und in feine Spalten schneiden.

5. Die Frühlingszwiebeln waschen und schräg in feine Ringe schneiden. Die Knackerbsen in kochendem Wasser ein bis zwei Minuten blanchieren, dann in Eiswasser abschrecken. Die Mango schälen und würfeln.

6. Das Noriblatt zerrupfen.

7. Den Quinoa auf zwei Schüsseln aufteilen. Jede Schüssel mit Avocado, Frühlingszwiebeln, Knackerbsen, Mango und ordentlich Lachs toppen. Einen Klecks Sriracha Creme obendrauf geben und mit Tobiko bestreut servieren.

Gut zu wissen: Poke ist weder neu. Noch eine Bowl. Poke kommt aus Hawaii und ist dort ein ganz und gar traditionelles Gericht. Poke heißt "quer in Stücke schneiden" auf hawaiianisch und nichts anderes wird mit der Hauptzutat gemacht: Roher Fisch wird gewürfelt und in der pursten Form lediglich mit Sojasauce – gern aber auch Sesamöl, hawaiianischem Salz,  Kukui Nüssen, Frühlingszwiebeln, Avocado oder Algen angemacht. Traditionell wird Thunfisch verwendet. Aber auch Oktopus, verschiedenste Weißfischarten, Muscheln oder Lachs werden zu Poke. Poke gibt es auf Hawaii an jeder Ecke. Nicht nur in Restaurants und Cafés, sondern auch im Supermarkt. Das Tolle an jeglicher Form von kulinarischer Gewohnheit ist ja, dass sie sich immer weiter entwickelt und sich kunterbunt mit Einflüssen aus anderen Ländern und Küchen mischt. Und so kam Poke dann irgendwann aufs Festland und wurde vor allem in Kalifornien gern in Form von Poke Bowls serviert: Sushi Reis, getoppt mit Poke Fisch, Avocado, Frühlingszwiebeln, Mango, Edamame – und allem anderen, worauf man gerade so Lust hatte. Der Rest ist Geschichte, von Kalifornien aus verbreiteten sich Poke Bowls dann quasi über die halbe Welt.

Jetzt, wo wir also alle wissen, was Poke wirklich ist, können wir uns entspannt zurücklegen und mit Genuss diese wahnsinnig hippe und völlig unauthentische Poke Bowl verputzen. Die kommt mit Quinoa daher. Und mit einer ordentlichen Portion allerbestem Lachs. Wer mag, kann natürlich auch Sushi Reis verwenden. Zum Lachs gesellen sich Avocado, Frühlingszwiebeln, Mango, Knackerbsen, Nori Algen, Tobiko und eine scharfe Sriracha Mayo. Alles in allem eine ziemlich köstliche Angelegenheit – und eine schnell gemachte noch dazu. Dass der Lachs für die Poke Bowl von allerbester Qualität sein muss, versteht sich von selbst, gell? Im Gegensatz zur Ceviche wird der Fisch beim Poke übrigens nie mit Zitrussäften mariniert bzw. "kalt gegart".

Habt es lecker.

Cover Seelenschmeichelei

Dieses Rezept stammt aus dem Kochbuch "Seelenschmeichelei" von Conny Wagner. Auf livingathome.de teilt Conny jede Woche eines ihrer Lieblingsgerichte (alle Rezepte finden Sie hier).

Rhabarber Curd und Brioche
Es ist Rhabarber Saison! Zum samtig-süßen Rhabarber Curd gibt´s eine himmlisch buttrige Brioche. Der Briocheteig wandert über Nacht zur kalten Gare in den Kühlschrank und wird am nächsten Morgen gebacken. Damit steht einem perfekten Sonntagsfrühstück mit lauwarmer Brioche und Rhabarber Curd (oder Leberwurst! Sensationell dazu!) dann auch nix mehr im Weg.
Bärlauch Quiche
Bärlauch landet heute in einer frühlingsfrischen Bärlauch Quiche. Die ist vegetarisch, weizenfrei – und richtig, richtig lecker. Du kannst sie warm oder kalt servieren. Besonders gut passt ein Frühlingskräuter-Salat mit einem Zitronen-Olivenöl-Dressing dazu. Wobei auch gar nichts gegen ein Stück heißgeräuchten Lachs auf der Quiche sprechen würde.
Forellentatar
Frühlingsfisch! Die leuchtend lachsfarbenen Forellenfilets, die mich beim Fischhändler anlachten, habe ich mit Radieschen und Gurken zu einem Tatar verarbeitet. Dazu nur ein Hauch Zitrone und ein kleines Löffelchen Schmand, das Tatar soll frühlingshaft und frisch schmecken. Dazu gibt es Sorbet vom grünen Apfel und Meerrettich.
Grüner Spargel mit Tahini
Spargel und Sesam. Vielleicht keine alltägliche, dafür aber umso köstlichere Kombination. Überhaupt ist Tahini, diese leckere Sesampaste, aus meiner Küche nicht mehr wegzudenken. Zur Tahini Creme passt der grüne Spargel mit seinem nussigen Aroma perfekt. Habt es lecker!
Rote Bete Schokokuchen
50 Min.
Dass man Gemüse ganz wunderbar im Kuchen verstecken kann, ist ja nix Neues. Heute gibt´s mal eine neue Variante. Und zwar einen Schokokuchen mit Rote Bete. Der erdige Geschmack der Knollen passt nämlich ganz wunderbar zu dunkler Schokolade. Dekoriert wird mit Schokospänen und rote Bete Pulver, das liebe ich auch zum Färben von Pastateig und in Smoothies sehr.
Bulgogi Bowl Teaser
Bulgogi heißt übersetzt Feuerfleisch und das bezieht sich nicht auf die Schärfe, sondern auf die Zubereitung des Gerichts über dem offenen Feuer. Mit Bulgogi ist es wie mit Sauerbraten – wahrscheinlich hat da jede Familie ihr eigenes Rezept. Allen gemein ist, dass Fleisch in einer Marinade aus Sojasauce, Zucker, Zwiebeln und Gewürzen baden darf, bevor es bei starker Hitze gebraten wird.
Connys Rezept der Woche Carrot Cake
Seid ihr bereit für den etwas anderen Carrot Cake? Die Karotten werden mit einem Schuss Sanddornsaft zum Karottensorbet. Statt Kuchenteig gibt´s zimtig-nussige Walnuss-Streusel. Und das Frosting kommt als Cheesecake Cream daher. Und schwupps ist ein ziemlich leckeres Dessert fertig.
Grüne Shakshuka Rezept
Dieses israelische Nationalgericht, das eigentlich aus Nordafrika stammt, wird in Israel zu jeder Tageszeit gegessen – besonders gern aber schon zum Frühstück. Diese grüne Shakshuka habe ich das erste Mal in Tel Aviv gegessen. Und immer, wenn zu Hause eine Shakshuka auf dem Herd brutzelt, erinnert sie mich an die Tage in dieser so vielfältigen und faszinierenden Metropole am Mittelmeer.
Rezept der Woche: Karamellisierter Kaiserschmarrn
Am liebsten mag ich Kaiserschmarrn, wenn er nach dem Backen in Butterkaramell geschwenkt wird. Und so ein karamellisierter Kaiserschmarrn ist dann auch ohne Aussicht auf schneebedeckte Berge ein echter Seelenschmeichler. Und für mich perfekte Erinnerung an den besten Skiurlaub ever.
Genuss statt Verzicht: Wir sollten essen, was uns glücklich macht
Essen, das der Seele guttut – so beschreibt Conny Wagner, wie sie kulinarisch tickt. Denn sie ist überzeugt: Ernährung ist eine sehr emotionale Angelegenheit. Was wir essen, hat einen großen Effekt auf unsere Stimmung.
Vegetarische Rezepte
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