Deutsche Küche - regional genießen So isst man in Deutschland

Deutsche Küche: Regional genießen ist ein großer Trend. Wir nennen die Spezialitäten der deutschen Küche.
So isst man in Deutschland
Spätzle aus Baden-Württemberg

Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg wird gediegen gekocht und gemütlich genossen. Teigwaren und Suppen spielen dabei eine zentrale Rolle. Baden-Württemberg ist vor allem die Heimat von Spätzle und Knöpfle. Der Teig, der aus Eiern, Mehl, Salz und Wasser besteht, wird traditionell vom Spätzlebrett ins heiße Wasser geschabt. Spätzle werden gern zu Fleischgerichten serviert.

Hessen, Saarland und Thüringen

In diesen Bundesländern dreht sich alles um die Wurst. In Hessen wurde die Kunst ihrer Herstellung besonders verfeinert. Ein besonderer Leckerbissen ist die hessische "Ahle Wurscht". Auch der "Handkäs", ein Sauermilchkäse, und der Apfelwein, genannt "Äbbelwoi", zählen zu den hessischen Köstlichkeiten. Bei den Saarländern hat der Nachbar Frankreich Spuren hinterlassen. So kommt die saarländische Spezialität, die Lyoner Ringwurst, ursprünglich aus Frankreich. Die Thüringer lassen dagegen nichts auf ihre Bratwurst kommen. Sie gilt sogar als Kulturgut.

So isst man in Deutschland
Pfälzer Saumagen

Rheinland-Pfalz

Eine Pfälzer Spezialität ist der Pfälzer Saumagen, den Altkanzler Helmut Kohl auch international bekannt machte. Was nur wenige wissen: In den idyllischen Hügellandschaften wachsen rund 80 Sorten Gemüse, Obst in Hülle und Fülle, Esskastanien, Nüsse und sogar Zitronen, Kiwis und Melonen. Eine große Rolle spielt in Rheinland Pfalz außerdem der Weinbau. Die vorherrschende Traubensorte ist der Riesling.

Nordhrein-Westfalen

Die Westfalen lieben Schinken und Pumpernickel, die Rheinländer ihren Sauerbraten - beide eint die Leidenschaft für Fleisch und Bier. Zu den Fleisch-Spezialitäten gehören Pfefferpotthast, ein Eintopf aus Rindfleisch und Zwiebeln. Panhas, eine Fleischpastete mit Buchweizenmehl sowie Münsterländer Töttchen, gekochtes Kalbfleisch mit einer Zwiebel-Senf-Soße. Während in Köln das Kölsch und in Düsseldorf Alt-Bier getrunken wird, löffeln die Münsterländer den Gerstensaft gern in Form von Suppe. Die Münsterländer Biersuppe besteht aus Malzbier, Milch, Rosinen und Vanille.

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Currywurst aus Berlin

Berlin-Brandenburg

1949 wurde erstmals eine gebratene Brühwurst mit einer Sauce aus Tomatenmark, Currypulver und Worcestersauce in einem Imbissstand in Berlin-Charlottenburg serviert - die Geburtsstunde der Currywurst. Eine Getränke-Spezialität ist die Berliner Weiße. Das ist Weizenbier vermengt mit Waldmeister- oder Himbeersirup. Berliner Weiße ist speziell im Sommer ein beliebter Durstlöscher in den Biergärten Berlins.

Sachsen und Sachsen-Anhalt

Aus Sachsen kommt der Dresdner Christstollen, der ein echter Klassiker ist. Zu den weiteren Spezialitäten gehören Pulsnitzer Pfefferkuchen und Bautz´ner Senf. Aus Sachsen-Anhalt kommt Garley, das wohl älteste Bier der Welt. Am 16. Juli 1314 erhielt die Stadt Gardelegen in der Altmark das Braurecht. Dieses Datum wird offiziell als die Geburtstunde des Garley-Biers gesehen. Stark im Geruch und Geschmack, aber arm an Kalorien ist der Harzer Käse. Der Liebling figurbewusster Käsefans kommt ebenfalls aus Sachsen-Anhalt. Die Käsespezialität ist ein Sauermilchkäse, der aus Magerquark hergestellt wird, nur etwa 1 Prozent Fett enthält und dessen Markenzeichen die Kümmelnote ist.

1. Teil: Hamburg, Bremen, Niedersachsen, Bayern, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern
2. Teil: Baden-Württemberg, Hessen, Saarland, Thüringen, Nordhrein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Berlin-Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt

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