Kaffee-Genuss: Drei Konzepte, die Müll vermeiden

Die Deutschen verbrauchen jährlich 2,8 Milliarden Einwegbecher, das entspricht 320.000 Becher pro Stunde! Auch Kaffee-Alukapseln sind eine Bürde für die Umwelt. Das lässt sich anders lösen! Hier sind drei Konzepte, die die Welt ein klein wenig vom Müll befreien.
Kaffee in der Rösterei Supremo in Unterhaching

Mehrweg-System

Wer möchte schon auf Kaffee unterwegs verzichten? Richtig, keiner. Nur ständig daran zu denken, seinen eigenen Isolierbecher mitzuschleppen, ist auch lästig.

Die Lösung: Als erstes Unternehmen hat das Münchener Start-up Recup ein innovatives Mehrweg-Pfandsystem auf die Beine gestellt, das flächendeckend Einwegbecher durch Mehrwegbecher ersetzt und damit einen nachhaltigeren Konsum von Coffee to go möglich macht. In Deutschland gibt es bereits über 3000 Ausgabestellen. Eine wirklich tolle Sache! Auch Gastronomen können Recup-Partner werden. recup.de

Recup Becher

Kapsel-Kaffee mit gutem Gefühl

Rund 20.000 Tonnen Kapselmüll produzieren wir pro Jahr. Die Gründer von Feel Good Coffee, Marcus Berthold und Gregor Sander, wollen dem ein Ende setzen. Sie entwickeln Bio-Kapseln mit Papierdeckel, die zu 100 Prozent industriell kompostierbar und ohne Schadstoffe sind. Sie brauchen ca. 180 Tage, bis sie biologisch abgebaut sind, Plastikkapseln mehr als 500 Tage! Produziert wird mit Energien aus Wind, Sonne, Wasserkraft und Biogas. feelgood-coffee.de

Feel-Good-Coffee Kapseln

Bio-Kapseln aus Holz

Die Stuttgarter Stefan Zender und Julian Reitze möchten mit Rezemo den Markt der Kaffeekapseln revolutionieren. Sie haben die weltweit erste und einzige Kapsel aus Holz in Form von Hobelspänen entwickelt. Diese besteht nachweislich zu 100 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen aus heimischen Wäldern. Gefüllt werden sie mit hochwertigem Kaffee, der in traditionellen Röstereien der Region veredelt wird. rezemo.de

Rezemo Bio-Kapseln
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