Topinambur: Rezepte mit dem Wurzelgemüse

Topinambur Aufmacher
© Anke Politt
Entdecken Sie das Superfood Topinambur – mit Rezepten für cremige Suppen, feines Püree oder knusprige Chips.

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Zubereitungstipps und Rezepte für Topinambur

Topinambur ist pflegeleicht in der Zubereitung und somit im Nu bereit zur Weiterverarbeitung. Und so geht´s:

Topinambur
  • Das Wurzelgemüse gründlich und mit viel kaltem Wasser von Erdresten befreien. Dafür eventuell zusätzlich eine Gemüsebürste verwenden.
  • Mit einem Sparschäler die Schale der Knolle entfernen, danach würfeln, in Scheiben schneiden oder raspeln.
  • Wie auch die Kartoffel schmeckt Topinambur wunderbar als Beilage zu Fisch oder Fleisch – zum Beispiel als Rösti oder Püree.
  • Der nussige Geschmack von Topinambur kommt besonders gebraten in Kombination mit etwas Butter oder Öl gut zur Geltung.

Tipp: Richten Sie die Zubereitung nach der Knollengröße: Kleine Knollen sind saftiger, aromatischer und können problemlos roh verzehrt werden. Sie schmecken toll in knackigen Salaten. Große Knollen eignen sich hervorragend für Suppen oder Pürees.

Wie kann Topinambur gelagert werden?

Das Wurzelgemüse hat eine sehr dünne Schale und trocknet beim Transportieren und Lagern schnell aus. Daher sollte man Topinambur nach dem Einkauf am besten direkt weiterverarbeiten, beziehungsweise erst ernten, wenn man ihn verwenden möchte. Frisch geschält verfärbt sich das Fruchtfleisch relativ schnell.
Wer die Knollen doch lagern möchte, sollte sie ungewaschen im Kühlschrank aufbewahren. Im Gemüsefach halten sie sich etwa eine Woche.

Lässt sich Topinambur einfrieren?

Das Wurzelgemüse lässt sich wunderbar einfrieren. Wer Topinambur einfrieren möchte, sollte ihn schälen und in kochendem Salzwasser blanchieren. Im Gefrierschrank hält er sich bis zu einem Jahr.

Woher kommt die Wunderknolle?

Der Name stammt von dem brasilianischen Indianervolk Topinambá. Topinambur ist aus der Familie der Sonnenblumengewächse und wurde vermutlich in Nordamerika entdeckt, aber schon ab Mitte des 17. Jahrhunderts in Deutschland angebaut. Ähnlich wie bei Kartoffeln bilden sich an den Wurzeln jeweils zwei bis drei Dutzend kleine bis mittelgroße Knollen.

Bis zur Entdeckung der Kartoffel galt der ballaststoffreiche Topinambur als sättigendes Grundnahrungsmittel. Die Knolle geriet etwas in Vergessenheit, ergattert sich glücklicherweise wieder einen Platz auf der Speisekarte und erfreut unsere Gaumen mit ihrem süßlich-nussigen Aroma.

Besonders toll: Die Saison von Topinambur geht von Oktober bis Mai. Erhätlich ist sie dann in vielen Supermärkten.

Topinambur als Diabetiker-Kartoffel

Kleine Powerknolle ganz groß: Mit nur 30 kcal pro 100 g ist Topinambur kalorienarm, das Fettgehalt ebenfalls gering. Die Knolle strotzt nur so vor Kalium, Eisen, Magnesium und Vitaminen. Ihr Gehalt an Inulin anstelle von Stärke macht sie zum geeigneten Kartoffelersatz für Diabetiker - deshalb ist sie auch als "Diabetiker-Kartoffel" bekannt.

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