Was tun mit Maronen?

Glasierte Maronen in der Pfanne
Glasierte Maronen sind das perfekte Soul-Food im Herbst.
© Anke Politt
Im Herbst holen wir die Maronen aus ihrer stacheligen Hülle heraus, rösten sie, glasieren sie ohne Schale oder füllen gleich die Weihnachtsgans mit ihnen. Ihr nussiges Aroma entfaltet sich auch in Dessertcremes. Tipps zur Zubereitung von Maronen und weitere Rezepte für süße und herzhafte Gerichte.

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Glasierte Maronen in der Pfanne
Glasierte Maronen sind das perfekte Soul-Food im Herbst.
© Anke Politt

Maronen-Rezepte und Verwendung von Maronen

Esskastanien, auch Maroni genannt, kommen in der italienischen und französischen Küche vielseitig zum Einsatz - als Füllungen für Fleisch, als Beilage, Dessert oder Brotaufstrich und in Form von Gnocchi und Brot aus Kastanienmehl. Die geschälten Nüsse können geröstet oder geschmort werden. Besonders gern werden Maronen zusammen mit Rosenkohl gegart. In Deutschland sind Maronen besonders zur Adventszeit beliebt - als handwärmender Snack auf dem Weihnachtsmarkt. Auch die Weihnachtsgans wird gern mit Maronen gefüllt.

Neben frischen Maronen gibt es auch vorgegarte und bereits geschälte Esskastanien im gut sortierten Supermarkt zu kaufen, vakuumverpackt oder aus der Dose. Mit diesen vorbereiteten Esskastanien lassen sich Maronen-Gerichte schnell zubereiten.

Maronen-Zubereitung: Maronen rösten und kochen

So werden Maronen weich: Entweder auf der runden Seite kreuzartig einritzen und bei 200 Grad (Umluft 180 Grad) für 20 Minuten im Ofen rösten und dann schälen. Das Rezept für blanchierte Maronen: Die eingeritzten Maronen in kaltem Wasser aufkochen, 5 Minuten sieden lassen, dann schälen.

Maronen mit Schale, Haut und pur
Bevor man die Maronen essen kann müssen sie von der Schale und der Haut befreit werden.
© Anke Politt

Esskastanien lagern

Frische Esskastanien keimen sehr schnell, daher sollten sie frisch zubereitet werden. Bei Raumtemperatur sind sie eine Woche haltbar, im Kühlschrank etwa einen Monat.

Maroni sammeln

Ursprünglich aus Kleinasien, fällt die piksige Edelkastanie heute in Japan, China, Nordamerika und in den wärmeren Regionen Europas von den bis zu 30 Meter hohen Bäumen. Die Esskastanien wachsen wild, man erkennt die Bäume an den langen, schmalen und gezackten Blättern. Zwischen Ende September und Anfang Oktober platzen die stacheligen Hüllen um die Maronen auf und die Früchte fallen auf den Boden. Nun kann man sie mithilfe von Handschuhen aufsammeln.

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