Bratapfellikör

Rezept: Bratapfellikör
Foto: Julia Hörsch
Bratapfellikör ist genau das Richtige für die kalte Winterzeit. Der warme Zimt-Apfel-Geschmack sorgt für winterliche Stimmung.
Fertig in 10 Minuten plus Gar-, Kühl- und 4 Wochen Ziehzeit

Schwierigkeit

einfach


Zutaten

Für
0
Personen

säuerliche Äpfel (ca. 450 g)

Zimtstangen

Stück Stück Sternanis

Vanilleschote

Biozitrone

g g weißer Kandis

ml ml Korn (38 %)

außerdem: großes Einmachglas (2,5 l)


Zubereitung

  1. Ofen auf 180 Grad (Umluft 160 Grad) vorheizen. Kerngehäuse der Äpfel mit einem Apfelausstecher entfernen. Äpfel auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und auf der mittleren Schiene 5 Minuten garen. Dann Zimt und Anis mit aufs Blech geben. Weitere 10 Minuten garen, bis die Äpfel weich sind, aber noch nicht aufplatzen. Abkühlen lassen.
  2. Vanilleschote der Länge nach halbieren. Mark herauskratzen. Zitronenschale mit einem Sparschäler dünn abschälen. Äpfel mit Gewürzen, Vanillemark und -schote, Zitronen- schale und Kandis in das heiß ausgespülte Einmachglas geben. Mit Korn auffüllen. Fest verschließen und etwa 4 Wochen ziehen lassen. Likör durch ein grobes Sieb abseihen, dann durch ein Mulltuch filtern. In Flaschen füllen und gut verschließen.

Welcher Apfel eignet sich für Bratapfellikör?

Fast alle Apfelsorten eignen sich für Bratapfellikör. Am besten lassen sich allerdings säuerliche Äpfel verarbeiten, weil sie weniger zerfallen und ihr volles Aroma beim Rösten im Backofen entfalten. Das liegt am festeren Fruchtfleisch dieser Apfelsorten:

  • Boskop
  • Jonagold
  • Elstar
  • Cox Orange

Welcher Alkohol eignet sich für Bratapfellikör?

In unserem Rezept wird Korn verwendet, weil dieser keinen eigenen, starken Geschmack hat. So kommt die Apfelnote besser zum Vorschein. Es ließe sich jedoch auch Wodka oder Whisky verwenden. Whisky hat einen starken Eigengeschmack, der allerdings gut zu Äpfeln passt. Entscheiden Sie nach Ihrem persönlichen Geschmack.

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