Regensburg Vom Weltkulturerbe zur Walhalla: Donau-Radeln

Blick von der Walhalla

Der Ausblick ist erhebend, egal zu welcher Tages- und Nachtzeit. König Ludwig I wählte diesen Ort, um eine Serie von Büsten zu beherbergen, die er bereits 1807 in Auftrag gegeben hatte. Die Säulenhalle wurde jedoch erst 1842 eröffnet

Für viele Regensburger ist es eine Hassliebe: Als Kind muss man immer zur Walhalla, wenn Besuch von auswärts kommt, später gibt‘s Schulausflüge dorthin, die man mit Aufsätzen oder Referaten bezahlt. Irgendwann aber erkennt man das romantische Potenzial des antik anmutenden Tempels – und beginnt die Abendstunden auf den Stufen hoch über dem Donautal zu schätzen.

Die Altstadt von Regensburg

Vor der Tour bummelt man durch das mittelalterliche Regensburg, trinkt Kaffee auf dem Haidplatz und kauft sich ein Eis

Gästen bleibt der erste Teil erspart – sie dürfen sich direkt in den imposanten Ort östlich von Regensburg verlieben. Nachdem sie die UNESCO-gekürte Regensburger Altstadt erkundet haben, geht‘s direkt im Zentrum los und immer entlang des Donauradwegs. Nach etwa zwölf Kilometern erreicht man die Ruhmeshalle für „Persönlichkeiten teutscher Zunge“. Die letzten Meter schwitzt oder schiebt man, betritt von der Rückseite her den Säulenumgang – und plötzlich öffnet sich der Blick weit ins Land hinaus. Später sitzt man dann ganz ehrfürchtig auf den sonnenwarmen Marmorstufen.

Blick auf die Walhalla

Von der Donau her sieht die Walhalla zunächst recht klein aus. Doch die Säulen haben einen Umfang von mehr als fünf Metern

Info

Einstieg in den Donauradweg an der Steinernen Brücke. Nach 12 km (Höhe Schiffsanlegestelle) per Unterführung die Straße queren, links Richtung Donaustauf und hoch zur Walhalla. www.landkreis-regensburg.de