Neuheiten & Trends Tipps für gepflegte Haare

Die wenigsten sind zufrieden mit ihren natürlichen Haaren. So wird gefärbt, getönt, gebleicht, gewellt, gedreht. Und es sollte gepflegt werden - besonders im Sommer. Doch welche Pflege ist die Richtige? Das Angebot ist so riesig, dass man sich häufig nicht mehr zurechtfindet.
Tipps für gepflegte Haare
Bevor Sie zu Pflegeprodukten greifen, sollten Sie wissen, welcher Haartyp Sie sind. Es gibt insgesamt sechs verschiedene, die sich unter anderem am Zustand der Kopfhaut und der Haarstruktur festmachen lassen.
Tipps für gepflegte Haare
Für jeden Haartyp das Richtige wählen.

Welcher Haartyp bin ich?

Normales Haar ist elastisch und glänzt. Der umhüllende Fettschutzfilm ist nicht zu dick oder zu dünn. Normale Haare sind nicht gefärbt, getönt oder dauergewellt.
Feines oder dünnes Haar hat optisch zu wenig Halt und Volumen. Nach dem Frisieren fällt das Haar schnell zusammen. Besonders blonde Menschen haben damit zu kämpfen, da blonde Haare dünner sind als dunkle.
Fettendes Haar entsteht, wenn die Talgdrüsen in der Haarwurzel zu viel Fett produzieren. Der Talg lässt das Haar schnell strähnig und fettig aussehen. Ursachen für die Talgüberproduktion können beispielsweise Stress, falsche Ernährung oder hormonelle Umstellungen sein.
Trockenes Haar besitzt keinen schützenden Fettfilm, der gesundes Haar normalerweise umgibt. Die äußere Schuppenschicht ist aufgerauht und angegriffen, das Haar verliert seine Feuchtigkeit und wirkt glanzlos und spröde.
Strapaziertes Haar entsteht durch Färben, Dauerwellen, heißes Föhnen, aber auch Umwelteinflüsse wie zu viel Sonne. Das Haar wirkt stumpf, glanzlos, strohig und spröde.
Schuppen entsteht durch eine übermäßige Vermehrung der Kopfhautzellen. Äußere Einflüsse wie trockene Heizungsluft, nicht gründlich ausgespülte und falsche Haarpflegemittel oder Stress können die Kopfhaut reizen und Schuppenbildung verursachen.
Tipps für gepflegte Haare
Schon beim Haarewaschen kann man einiges richtig oder falsch machen.

Waschen, Pflegen, Trocknen

Zu häufiges Waschen macht die Kopfhaut und Haare spröde. Ist Ihr Haar ohnehin extrem trocken, sollten Sie es nicht jeden Tag waschen.

Fettiges Haar kann jeden bis jeden zweiten Tag gewaschen werden, möglichst mit einem milden Shampoo, beispielsweise Baby-Shampoo. Nach dem Waschen starkes Trockenrubbeln vermeiden, denn das kann die Fettproduktion verstärken.
Eine haselnussgroße Menge Shampoo reicht schon völlig aus für den ganzen Kopf.
Beim Waschen immer die Kopfhaut massieren, damit wird ihre Durchblutung gefördert. Ein kalter Wasserguß am Schluß tut ebenfalls der Kopfhaut gut und bringt mehr Glanz ins Haar.
Verzichten Sie auf 2in1-Produkte, die Shampoo und Spülung kombinieren, sie sind nicht sehr effektiv wie getrennte Substanzen und machen das Haar oft schwer.
PH-neutrale Shampoos zerstören den natürlichen Säureschutzmantel der Kopfhaut, dann lässt es sich schwerer kämmen, wird glanzlos, matt und trocken. Empfehlenswert sind Pflegeprodukte mit dem pH-Wert 5,5.
Fast alle herkömmlichen Haarshampoos und Spülungen enthalten Silikonöle, die einen dichten Film um die Haare legen. Dadurch ist es zwar leichter kämmbar, auf Dauer trocknet es aber von innen her aus, da die Luftfeuchtigkeit und pflegenden Stoffe nicht in die äußere Haarschicht eindringen können.
Extra Pflege: Zum Beispiel mit Babyöl, das Sie in die Haare einmassieren, etwa eine halbe Stunde unter einem Handtuch einwirken lassen und dann Haare waschen.
Oder Olivenöl, es ist so hochwertig, dass es trockenes Haar wieder geschmeidig macht und Haarbruch reduziert.
Sind Öle ins Haar einmassiert, empfehlen wir sie mit Frischhaltefolie abzudecken, denn die Stoffe entwickeln bei Wärme noch besser ihre Wirkung.
Tipps für den Sommer: Zu viel Sonnenbestrahlung kann die Haare austrocknen, ausbleichen und schädigen. Daher sollten Sie Ihre Haare mit einem Hut oder Tuch vor der Sonne schützen.
Trotz Sonnenschutz kann das Haar austrocknen. Massieren Sie daher ein wenig Öl in die Haarspitzen, um sie zu schützen. Bei der nächsten Haarwäsche wird es ganz einfach wieder ausgewaschen.
Am besten trocknen Sie die Haare an der Luft, aber nicht direkt in der Sonne, das bleicht die Haare aus. Wer nicht auf einen Föhn verzichten möchte, sollte jedoch nicht zu heiß, sondern mäßig warm und nicht zu lange Föhnen, das trocknet die Haare aus. Und halten Sie den Föhn am besten mindestens 15 Zentimeter vom Kopf entfernt.
Tipps für gepflegte Haare
Mit kleinen Tricks erhält das Haar mehr Volumen.

Stylen

Mehr Glanz: Verwenden Sie ganz leichte Glanzcremes oder als Alternative Palmnuss-Öl (gibt es in Bioläden), davon ganz wenig in die Haare geben.
Mehr Volumen: Föhnen Sie die Haare über Kopf leicht an: Die Haare sollen noch etwas feucht sein, wenn sie auf große Lockenwickler gedreht werden. Die Mähne wird mit den Lockenwicklern zehn Minuten warm, dann zehn Minuten kalt geföhnt. Danach die Wickler vorssichtig rausdrehen und auf keinen Fall kämmen oder bürsten. Ein wenig Glanzspray, fertig!
Wenn man Glätteisen, Lockenstab oder Heißwickler verwendet, müssen die Haare richtig trocken sein, sonst verlieren sie Feuchtigkeit.
Für mehr Volumen gibt's spezielle Shampoos und Sprays, kann aber auch durch einen guten gemachten Haarschnitt erreicht werden. Dazu muss das Gewicht der Haare etwas vermindert werden, am besten durch längere Stufen.
Mehr Glätte: Wenn sich die Haare oft elektrisch aufladen, dann können Styling und Hydropflege helfen. Prima eignen sich Feuchtigkeitscremes. Einfach Hände damit einreiben und dann über die Haare streichen.
Je länger die Haare sind, desto leichter hängen sie sich glatt. Also einfach Haare auch mal wachsen lassen, mit ein bisschen haarglättendes Fluid nachhelfen - fertig ist die aktuelle Sommerlook.
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Bei Haarpflegeprodukten wird immer häufiger auf natürliche Inhaltsstofffe gesetzt.

Natur fürs Haar ist angesagt!

Haarshampoo mit Olivenöl, Haarspülung mit Gellée Royale oder Bier, Haarspray mit Gingko - die großen bekannten Kosmetikmarken wie zum Beispiel L'Oreal oder Guhl setzen immer häufiger zusätzlich Wirksstoffe aus der Natur für ihre Haarpflegeprodukte ein.
Naturkosmetik-Labels wie Hauschka, Weleda, Tautropfen oder Logona setzen dagegen auf rein pflanzliche Inhaltssstoffe.
Der Vorteil: Natürliche Shampoos enthalten keine Silikonöle, die das Haar zwar leicht kämmbar machen, es aber auch beschweren können, dass kann besonders für Frauen mit wenig Volumen nachteilig sein.
Bei den Stylingprodukten gibt es jetzt auch Haarspray, Wachs und Lack, bei denen auf synthetische Stoffe wie Kunstharz verzichtet wird. Stattdessen werden Inhaltsstoffe wie Bier, Rotwein oder Rohzucker verwendet, die fixieren die Frisur mindestens genauso gut. Die Auswahl solcher Produkte wird immer größer - zum Beispiel erhältlich von Lavera, oder Less ist more.
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Meterlange Regale gefüllt mit zig Produkten für die Haare.

BLOG: Shampoo-Kauf für Fortgeschrittene

Wie aus einem einfachen Shampookauf ein heikles Thema werden kann, das hat unsere Redakteurin Saskia Fehrholz kürzlich erfahren und in Ihrem Blog beschrieben. Lesen Sie weiter im BLOG
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