Hilfe für die Haut

Wissen Sie eigentlich, welcher Hauttyp Sie sind? Und haben die perfekte Pflege schon gefunden? Das freut uns! Für alle anderen gilt: Weiterlesen. Denn das Sensibelchen Haut ist gar nicht so leicht zu durchschauen.
Die Haut ist unser größtes Organ. Sie zu schützen ist oberstes Gebot. Um das optimal tun zu können, muss man zunächst seinen Hauttyp kennen – und das ist manchmal gar nicht so einfach. Neben den eindeutig einzuteilenden Hauttypen wie normale Haut, trockene Haut, unreine Haut und empfindliche Haut, gibt es unzählige Mischtypen. Und natürlich verändert sich die Haut im Laufe eines Lebens ständig und passt sich an die Lebensumstände an. Sicher ist: Ein frischer, rosiger Teint macht ordentlich was her und strahlt Gesundheit und Wohlbefinden aus. Und das wollen wir doch alle. Aber was tut der Haut gut – und was ist schon zu viel des Guten?
Für Haut, die sich wohlfühlt
Unsere Haut ist eine Art Rüstung, die für uns täglich den Kampf gegen Witterungs- und Umwelteinflüsse aufnimmt. Ihre erste Schicht, die Oberhaut, ist nur 0,01 Millimeter dick – man sollte ihr also nicht zu viel zumuten. Damit die Haut sich wohlfühlt, gilt es, ein paar Dinge zu beachten. Allem voran steht dabei ein gesunder Lebenswandel: Viel Bewegung an der frischen Luft, viel Flüssigkeit, ausreichend Schlaf und ein rauchfreies Leben lassen den Teint jünger und frischer aussehen. Macht die Haut doch einmal Ärger, hilft nicht nur die richtige Pflege. Auch homöopathische Mittel gehen gegen Problemhaut an. Globuli gibt es inzwischen für jedes erdenkliche Hautproblem.
Nachtschicht für die Haut
Den ganzen Tag über ist unsere Haut allen möglichen Umwelteinflüssen ausgesetzt: Im Sommer provozieren UV-Strahlen unsere Schutzhülle, im Winter eiskalter Wind oder trockene Heizungsluft. Hinzu kommen Abgase und andere Schadstoffe. Purer Stress! Anders sieht es nachts aus: Denn während wir im Land der Träume sind und uns entspannen, ist auch unsere Haut nicht mehr damit beschäftigt, ihre Schutzmauer zu verteidigen. So kann sie ihre ganze Power darauf verwenden, sich zu erholen und startet ein regelrechtes Wiederaufbau-Programm. Wichtig ist aber, der Haut in der Nacht genau die Pflege zu geben, die sich braucht: Reichhaltige Fettcreme, leichte Fluids oder vielleicht ein Anti-Age-Produkt? Sie kennen Ihren Hauttyp am besten und wissen, welche Wirkstoffe ihrer Haut gut tun.
Kunterbuntes für schöne Haut
Wer sich abwechslungsreich ernährt, kann die Haut von Innen schützen und vitalisieren. Die Farben Rot, Gelb, Orange, Grün, und Violett stehen für natürliche Lebensmittel mit wichtigen Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Möhren, Tomaten und Paprika enthalten Carotinoide, die sich hervorragend als Radikalfänger eignen und somit ein natürliches Anti-Age-Mittel sind. Den in Trauben, Kirschen, Pflaumen und Äpfeln vorkommenden Flavonoiden wird eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt. Und Grünkohl, Rosenkohl und Rettich entgiften durch natürliche Glucosinolate und hemmen Bakterien. Wer mehrmals täglich zu diesen bunten Lebensmitteln greift bekommt eine Haut, die frisch und weich ist wie ein Babypopo.
Hilfe für die Haut
Die richtige Pflege zu finden, ist kein Kinderspiel - aber es lohnt sich, zu suchen!
Pflegetipps für jeden Hauttyp
Mehr als die Hälfte aller Problemfälle lassen sich auf verkehrte Pflege oder zu aggressive Reinigung zurückführen. Ob glänzende Mischhaut, trockene Schüppchen oder Pickel – wir müssen dringen lernen, mit unserer Haut umzugehen. Wer diese Hautpflegetipps beherzigt, ist auf dem richtigen Weg zum pfirsichweichen Teint.
- Haut und Reinigung: Reinigung geht über alles, denn die Haut ist einer Menge Schmutz, Staub, Cremes, Make-up und Schweiß ausgesetzt. Eine Reinigung morgens und abends sollte schon sein. Sie verhindert, dass Poren verstopfen und Bakterien sich vermehren. Wasser reicht dabei allerdings nicht aus: Benutzen Sie eine Reinigung, die auf Ihren Hauttyp abgestimmt ist.
- Haut und Pflege: Pflegeprodukte sollten an Stirn und Wangen in kreisenden Bewegungen einmassiert und um die Augenpartie eingeklopft werden. Seien Sie sanft zu ihrer Haut – Sie wollen ihr doch etwas Gutes tun. Rubbeln und Reiben sind also tabu.
- Haut und Haltbarkeit: Das Mindesthaltbarkeitsdatum auf dem Tiegel gibt an, wie lange eine Creme bei Zimmertemperatur aufbewahrt werden darf. Ist das Produkt abgelaufen, wird es ranzig und es bilden sich schnell Bakterien.
- Haut und Wasserdampf: Heißer Dampf von einem Kamille-Aufguss, warmen Kompressen oder einem heißen Vollbad öffnet die Poren und macht die Haut aufnahmefähig für die nachfolgende Pflege. Die Wirkstoffe dringen tiefer in die Haut ein und entfalten dort nachhaltig ihre Wirkung.
- Haut und Pflegemasken: Einmal pro Woche eine Maske aufzulegen kann Wunder wirken, denn ihre Wirkung sieht man sofort. Gesichtsmasken gibt es für jeden Hauttyp. Nehmen Sie sich also die Zeit und kümmern sich ein bisschen um ihre Gesichtshaut – sie wird es Ihnen danken.
- Haut und Massage: Schon eine einfache Gesichtsmassage regt die Durchblutung an und macht müde Haut schnell munter. Am besten, Sie massieren dabei eine nährstoffreiche Creme mit ein.
- Haut und Vitamine: Vitamin C vitalisiert abgespannte Haut und regt den Zellstoffwechsel an. In Cremes und anderen Pflegeprodukten ist es deshalb häufig enthalten. Aber auch eine vitaminreiche Ernährung lässt den Teint frisch und strahlend aussehen.
- Haut und Alter: Immer häufiger sieht man in den Regalen der Drogerien und Supermärkte Pflegeserien, die auf ein bestimmtes Alter ihrer Nutzer abzielen. Es ist jedoch schwierig, die richtige Hautpflege vom Alter abhängig zu machen, denn auch eine Haut mit 50 kann zu Pickeln neigen und fettig sein und bräuchte den Bedürfnissen nach eher ein leichtes Feuchtigkeitsprodukt, als eine reichhaltige Anti-Age-Pflege. Wichtig ist immer der aktuelle Hautzustand – und nur danach sollten Sie ihre Produkte auswählen.
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