Wie Bilder mit ihrem Umfeld harmonieren

Bilder können unterschiedliche Aufgaben in einem Raum erfüllen: beruhigen, anregen, überraschen oder auch sehr emotional wirken. Grundsätzlich gilt, dass große Passepartouts beruhigen, viele kleine Bilder dagegen Geschichten erzählen und einen Raum lebendig machen. Die Rahmung ist dabei enorm wichtig, denn sie kann die Wirkung der Bilder unterstützen. Harmonisch wirken Rahmen aus einem Holz, das sich auch in der Einrichtung wiederfindet. Dasselbe gilt auch für die Rahmenfarbe: Schwarze, graue oder weiße Rahmen sind zeitlos und passen eigentlich immer.

Die Vorbereitung für die Aufhängung von Bildern

Legen Sie die Bilder am besten am Boden in eine schöne Position, markieren Sie die Abstände und übertrage sie diese auf die Wand.

Unsere Tipps für Poster:

Was ist eine gute Höhe?

Eigentlich besagen die Regeln des Goldenen Schnitts, dass sich ein Drittel des Bildes über und zwei Drittel des Bildes unter der durchschnittlichen Augenhöhe befinden sollen.  Perspektivwechsel sind aber auch spannend: Warum nicht mal ein oder mehrere Bilder auf den Boden stellen? Oder ein kleines Bild extrem hoch aufhängen?

Lösung für Unentschlossene und für diejenigen, die Abwechslung lieben: Auf der Leiste kann jeden Tag neu dekoriert werden. Die Bilderleiste ruhig weiter oben an die Wand dübeln: Diese hängt auf 1,70 Meter, zieht sich über alle vier Raumwände und schafft damit tolle Möglichkeiten zur Gestaltung.

Fotografien alle von www.multiple-box.de

Welches ist der richtige Platz?

Große Bilder brauchen Abstand - in einen schmalen Flur hängt man kein großes Bild. Außerdem stellt sich die Frage: Möchte ich das Bild immer im Blick haben? Ein Bild, das Sie lieben, sollten Sie vom Sofa oder Essplatz aus sehen können - es hat in Ihrem Rücken nichts zu suchen.

Tipp: Hängen Sie ein Bild einfach mal an einen ungewöhnlichen Platz. In überdimensionaler Größe und auf Leinwand gezogen, wirkt eine schwarz-weiße Skizze aus der Spätrenaissance fast wie moderne A Kunst: "Mary, Queen of Scots" (Maria Stuart) des Malers François Clouet.

Bildarrangement mit zarten Farben

Hier bekommt der angesagte Schwarz-Weiß-Look einen rosa Frischekick: den dunklen Tönen der Illustrationen und Fotos gibt das Rosa einen perfekten Rahmen – und wird durch die pastellfarbenen Accessoires und Blüten noch besser zur Wirkung gebracht. Eine schöne und flexible Bühne: die moderne, schwarze Bilderleiste.

Ähnliche Produkte finden sie hier:

  • Bilderrahmen, schwarz, "Ribba", 50 x 70 cm, ca. 15 Euro: www.ikea.de
  • Bilderrahmen, rosa, "Fiksbo", 21 x 30 cm, ca. 2 Euro: www.ikea.de
  • Bilderleiste "Folded", ca. 120 Euro: www.nunido.de

Bildarrangement in Petersburger Hängung

Die Petersburger Hängung, bei der die Bilder nicht an imaginären Linien ausgerichtet sind, ist die Königin der Vielseitigkeit. Durch sie lässt sich das Ensable beliebig in alle Richtungen ergänzen. Hier wird es durch Farbcode und schwarzen Rahmen geeint. Bewusst eingesetze Querformate lassen die Hängung dynamisch wirken. Rosa Accessoires und ein Hauch Pastell lockern elegant auf.

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Bilderrahmen Kante an Kante aufhängen

Es ist schön, wenn Bilder nach Themen und Farben sortiert sind. Ohne Abstand wirken diese Bilder in Schwarz-Weiß wie eine große Collage. Hier ist die Schrift das verbindende Element - sogar die Tierzeichnung in der Illustration sieht aus wie ein O.

Klassische Aufhängung: die horizontale Reihung

Gleiche Rahmen, gleiche Größe - schön, wenn dann auch die Bildmotive etwas gemeinsam haben. Die Zwischenräume exakt nachmessen, ein idealer Abstand beträgt rund fünf Zentimeter. Wichtig: immer mit zwei Schrauben pro Bild arbeiten - und mit einer Wasserwaage. Schön, wenn die Deko das Thema der Bilder aufnimmt.

Bilder aufhängen in vertikaler Reihung

Bei der Hängung untereinander sollte man gleiche Rahmen und Formate wählen. Sehr wirkungsvoll ist es, wenn die Rahmen - wie hier - in der Farbe und im Material zum übrigen Mobiliar passen.

Bilder alter Meister aufhängen

Ohne schwere Rahmen wirken diese alten Porträts überraschend modern. Diese Porträts sind Drucke von bekannten Originalen. Man kann sie in jeder gewünschten Größe bei kunstkopie.de bestellen. Wir haben sie auf Leinwand drucken und auf einen zwei Zentimeter breiten Keilrahmen spannen lassen.

Bilderrahmen aufhängen: Rasterhängung

Diese Hängung schafft Klarheit an der Wand: Bei der Rasterhängung werden die Bilder streng geometrisch in einem Rechteck platziert. Dabei hängen die Rahmen auf Kante, die Abstände zueinander sind an allen Seiten gleich. Idealerweise haben die Bilderrahmen alle das gleiche Format, dann funktioniert die Rasterhängung am besten.

Bilderrahmen aufhängen: das Lieblingsbild arrangieren

Lieblingsbilder sollten besonders in Szene gesetzt werden. Dies gelingt am besten, wenn das Bild eine ganz Wand für sich beanspruchen kann. Die Wahl des Rahmens oder ein Passepartout gibt dem Bild eine individuelle Wirkung: So kann man mit farbigen Rahmen wunderbar Kontraste setzen. Mit einem Passepartout können auch kleine Bilder in einem großen Rahmen besonders zur Geltung kommen.

Bilderrahmen aufhängen: unsichtbarer Begrenzungsrahmen

Damit das Arrangement harmonisch wirkt, werden die Bilder innerhalb einer imaginären Begrenzung angeordnet, zum Beispiel in einem Oval, einem Kreis, Rechteck oder in einem Quadrat. Die Bilder können dabei locker an der Wand hängen. Einen einheitlichen Abstand oder Blickachsen gibt es nicht. Beginnt man bei der Hängung mit dem größten Bild, kann man die kleineren Bilder nach und nach darum platzieren.



Im Bild zu sehen: Einrichtung von Bolia. www.bolia.com

Bilderrahmen aufhängen: Bilder symmetrisch hängen

Symmetrie wird vom Auge als harmonisch empfunden. Beim Aufhängen sollten die Positionen der Rahmen genau abgemessen werden, da kleinste Unregelmäßigkeiten hinterher auffallen und als störend empfunden werden. Bei der symmetrischen Hängung wird zunächst die Spiegelachse festgelegt. Darüber und darunter werden anschließend zwei gleich große Bilderrahmen gehängt.

Bilder aufhängen: die individuelle Collage

Bei einer Collage setzt sich das fertige Bild aus vielen kleinen Bildern zusammen. Eine dekorative Collage fertigt man am besten auf einem stabilen Untergrund an. Dazu eignen sich zum Beispiel Kaltschaumplatten aus dem Bastelbedarf. Anschließend wird es wie ein klassisches Bild mit Rahmen aufgehangen. Collagen in XL-Formaten wirken eindrucksvoll und verleihen kahlen Wänden einen ganz neuen Look.



Im Bild zu sehen: Einrichtung von Bolia. www.bolia.com

Bilder aufhängen: das Triptychon

Ein Bild, bestehend aus mehreren Einzelbildern, heißt Triptychon. Damit der Bildzusammenhang nicht verloren geht, sollten die Einzelteile möglichst auf einer Linie und mit geringem Abstand aufgehangen werden. Ein Triptychon lässt sich einfach selber machen: Im Copyshop ein beliebiges Motiv auf großformatiges Papier drucken und mit einem scharfen Cutter in drei Teile schneiden. Anschließend die Teile vermessen und passende Kaltschaumplatten zurechtschneiden. Nun nur noch die gedruckten Bilder mit Sprühkleber auf die Platten auftragen und die Bilder an die Wand hängen.

Bilderrahmen aufhängen: ganz ohne Glas

Schöne Bilderrahmen vom Antikmarkt kommen auch ohne Verglasung besonders zur Geltung: An der Wand geben sie den Rahmen für allerlei Fotos, Postkarten oder Kinderzeichnungen. Dazu wird das jeweilige Bild einfach mittig in den Rahmen gehängt.

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