Kerzen und Kerzenhalter

Um eine alte Tasse zum Kerzenhalter zu machen, werden Kerzenreste in einem hitzebeständigen Gefäß zusammengeschmolzen, das flüssige Wachs in die Tasse eingefüllt und mit einem Docht versehen. Stielkerzen können mithilfe von Wachsklebeplättchen auf umgedrehten Eierbechern befestigt werden. Besonders schön "shabby" ist altes Porzellan vom Flohmarkt.

Silberbesteck als Wandschmuck

Zu schade für die Schublade, benutzt wird es aber auch nicht? Dann inszenieren Sie schönes Silberbesteck doch einfach als dekorativen Wandschmuck! Dabei werden aus schlichten Bilderrahmen schicke Schaukästen, indem Sie die Glasscheibe entfernen und das Besteck, zum Beispiel mit Powerstrips, auf der Innenwand des Rahmens befestigen. Damit der Hintergrund schön weiß ist, eine schneeweiße Pappe zwischenkleben.

Schalen aus Häkeldeckchen

Die Spitzendeckchen von Oma erleben ihr Comeback! Zuerst die Deckchen nach Herstellerangaben mit Textilfarbe einfärben. Nach dem Trocknen dick mit Tapetenkleister einpinseln. Eine umgedrehte Schale mit Frischhaltefolie abdecken, die Häkeldecke mit der eingestrichenen Seite auf die Schale legen und die andere Seite einkleistern. Gut trocknen lassen und anschließend von der Folie lösen – fertig!

Textilfärbemittel gibt es zum Beispiel in der Drogerie.

Backformen als Bilderrahmen

Für diese originellen Bilderrahmen brauchen Sie nur ein paar alte Backformen, Schere und Kleber. Fotos auf die jeweilige Größe zuschneiden, in den Rahmen kleben und die kleinen Kunstwerke mit einem Klebehaken an der Wand befestigen.

Kommode im Shabby-Look

Wer eine Kommode oder ein anderes Möbelstück im Shabby Chic gestalten möchte, kann die Objekte einfach mit Kreidefarbe anstreichen und anschließend mit Schleifpapier an einigen Stellen abschleifen. So entstehen Gebrauchsspuren. Kreidefarbe, auch "Chalky Paint" genannt, gibt es zum Beispiel von Rayher und VBS.

Geschirr-Etagere

Mit dieser Idee können Sie altes Geschirr in Hochform bringen: Stapeln Sie Teller, Tassen und Schüsseln der Größe nach aufeinander und fixieren Sie die Konstruktion mit Knetmasse, Blu-Tack oder mithilfe einer Heißklebepistole.

Das Geschirr ist von PiP Studio.

Romantische Blumenvasen in Garnrollen

Wenn das Garn nicht gebraucht wird, werden die Garnrollen zu hübschen Blumenvasen: Dazu einfach Plastikröhrchen vom Floristen in die Mitte stecken, mit Wasser befüllen und frische Blumen hineinstellen.

Wandschmuck aus Drahtuntersetzern

Für den Shabby-Look kann man schöne Gebrauchtgegenstände zu ganz natürlichen Deko-Objekten umfunktionieren. Wie in unserem Fall die drahtigen Untersetzer – an der Wand versprühen sie einen urigen Charme.


 

Schwebende Vasen

Sie sehen vor dem Fenster besonders hübsch aus: Bunte Fläschchen und kleine Vasen mit engem Hals mit dünnem Draht oder Zwirn umwickeln und an einem Nagel aufhängen.

Tischdeko mit Spitzendeckchen

Einfach mal einen Blick in die Stoffkiste werfen: Mit alten Spitzendecken und etwas Nähzeug lassen sich Stoffservietten, Platzdeckchen und Tischdecken im Nu aufhübschen.

Antiker Teller als Wanduhr

Fertige Uhrwerke gibt es im Bastelladen zu kaufen. Einfach vom Glaser ein mittiges Loch in einen schönen Teller bohren lassen (oder mit einem Porzellanbohrer selbst bohren) und das Uhrwerk einbauen.

Teetassen als Blumentöpfe

Tassen in Weiß- und Cremetönen werden im Handumdrehen zu romantischen Blumentöpfen: Gekaufte Topfblumen aus ihren Kunststofftöpfen lösen und in die Tassen setzen.

Porzellan-Knäufe als Hänger

Vom Glaser Löcher in den Kuchenteller bohren lassen, die Knäufe durchstecken, hinten festschrauben und den Teller mit einem Haken an der Wand befestigen.

Drahtuntersetzer und Trichter

Drahtuntersetzer sehen nicht nur dekorativ aus, sie funktionieren auch super als praktische Aufbewahrungselemente an der Wand. Trichter mit Haken, Küchenutensilien und sogar frische Kräuter können daran ganz einfach aufgehängt werden.

Porzellankannen bepflanzen

Stadt klassischer Blumenkübel: Alte Porzellankännchen vom Flohmarkt werden mit hübschen Blumen bepflanzt. So entsteht ohne große Mühe ein romantisch-verspieltes Blumenarrangement.

Antik muss nicht teuer sein:  Mit ein paar Handgriffen kann man einen Tisch oder Schrank um einige Jahre altern lassen.



Ist das zu behandelnde Möbelstück bereits lackiert, wird der Untergrund abgebeizt oder abgeschliffen. Danach können zwei oder drei Farbschichten aufgetragen werden. Ein besonderer Effekt entsteht, wenn die unterste Schicht eine andere Farbe hat: Diese scheint dann durch, wenn das Holz nach dem Trocknen mit Sandpapier und Stahlwolle bearbeitet wird. Benutzen Sie feineres Sandpapier, um die Übergänge weicher zu machen und authentische Gebrauchsspuren nachzuahmen.



Mit einem feinen Bohraufsatz kann man auch kleine Holzwurmlöcher simulieren; variieren Sie den Bohrwinkel für ein natürlicheres Aussehen. Am Ende wird noch eine Schicht Möbelwachs auftragen.



Der used-Effekt kann auch durch die Verwendung von Krakelierlack erzielt werden, der sich nach dem Trocknen zusammenzieht und Risse in der Farbe entstehen lässt.



Truhen: Housedoctor

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