Winterkränze selber machen

Die Natur hat im Winter sehr viel mehr zu bieten als Tannengrün: Mit Zutaten wie Eukalyptus, Nüssen oder Kräutern lassen sich wunderschöne Kränze für die kalte Jahreszeit selber machen.
Kranz zum Advent
In diesem Artikel
Wandkranz aus Eukalyptuszweigen
Winterkranz aus duftenden Kräutern
Türkranz aus Nüssen
Würziger Kranz aus Lorbeerblättern
Kranz mit Rosen und Hagebutten
Winterkranz mit Heidekraut
Mediterrane Winterkränze

Ein winerlicher Kranz an der Tür oder in der Wohnung kündigt nicht nur die nahende Weihnachtszeit an. Er ist auch nach den Feiertagen noch ein schöner Schmuck, um das Zuhause mit frischem Grün zu erfüllen.

Einen Winterkranz selber zu machen ist dabei gar nicht schwer: Sie benötigen oft nicht mehr als ein bisschen Draht, einen Rohling für den Kranz und ein Stück Paketschnur zum Aufhängen des fertigen Schmuckstücks. Und natürlich das Blattwerk Ihrer Wahl. Ob minimalistisch, üppig oder mediterran – hier zeigen wir Ihnen, wie das Binden der Winterkränze funktioniert.

Wandkranz aus Eukalyptuszweigen

Winterkranz mit Eukalyptus von BoConcept

Mit Eukalyptus- oder Pistazienzweigen gelingt im Handumdrehen ein moderner, minimalistischer Winterkranz. Die Zweige gibt es im Bund beim Blumenladen oder auf dem Wochenmarkt.

So geht's:

Als Basis wickeln Sie stabilen Blumendraht zum Kreis oder verwenden einen schlichten Metall-Rohling aus dem Bastelgeschäft oder dem Blumenladen. Befestigen Sie nun die Zweige mithilfe von Draht oder Garn am Kranz. Sie können ihn auch noch mit Hagebuttenzweigen und Disteln ergänzen (s. Foto ganz oben). Anschließend hängen Sie den Winterkranz traditionell an die Tür oder tauschen einfach ein Bild an Ihrer Wand gegen den saisonalen Blätterschmuck aus.

Tipp: Sie müssen beim Binden nicht darauf achten, dass alle Zweige akkurat im Kreis verlaufen – ein unperfekt gebundener Kranz wirkt charmant und individuell.

Winterkranz aus duftenden Kräutern

Winterkränze selber machen

Ein Kranz aus Kräutern bringt in der Winterzeit duftende Aromen in Ihr Zuhause. Er verschönert als Deko-Element Ihre Tafel, schmückt Ihre Eingangstüre - und Hobbyköche freuen sich über den Kranz als Geschenk.

So geht's:

Als Zutaten eignen sich zum Beispiel frischer Rosmarin, Pfefferminze, Thymian und Oregano. Außerdem benötigen Sie für den Winterkranz einen Rohling aus Tannengrün oder Stroh. Nun fassen Sie die Kräuter jeweils zu kleinen Sträußchen zusammen und wickeln sie mit Draht um den Kranz.

Eine Alternative ist auch ein so genannter Nasssteckkranz: Er besteht aus Steckschaum und bietet den Vorteil, dass die Kräuter länger frisch und grün bleiben. Legen Sie den Rohling zunächst in einen Eimer mit Wasser bis er versinkt. Nun ist er vollgesogen und ausreichend feucht. Anschließend die frischen Kräuter-Sträußchen mit Draht umwickeln und die Stiele mit Hilfe des spitzen Drahtendes in den feuchten Steckkranz schieben.

Ein Highlight im Kräuterkranz sind Knoblauchknollen, die auf festen Draht ebenfalls in den Kranz gesteckt werden. Auch Ingwerknollen oder leuchtend rote Peperoni können Sie in den Kranz einarbeiten - der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Türkranz aus Nüssen

Winterkränze selber machen

Natürlichen Charme versprüht auch ein Kranz aus Haselnüssen, Mandeln oder Tannenzapfen. Im Winter finden Sie alles, was Sie für diesen Kranz benötigen, auf dem Wochenmarkt und in der Natur. 

So geht's:

Zum Auffädeln auf einem stabilen Blumendraht benötigen alle Nüsse und Zapfen zunächst ein Loch. Durchbohren Sie die Nüsse und Mandeln dafür vorsichtig in der Mitte mit einem dünnen Holzbohrer. Die Zapfen bekommen das Loch an ihrem dicken Ende. Sind alle Nüsse und Zapfen aufgefädelt, formen Sie den Draht zu einem gleichmäßigen Ring und verbinden die Drahtenden. An dieser Stelle können Sie eventuell noch mit Bast kaschieren.

Tipp: Entweder Sie mischen auf einem Kranz die Nüsse, Mandeln und Zapfen bunt durcheinander oder Sie binden gleich mehrere Kränze mit je einer Sorte und kombinieren sie zu einem hübschen Arrangement.

Würziger Kranz aus Lorbeerblättern

Würziger Kranz aus Lorbeerblättern

Als Herbstdeko kennen wir das schnell gemachte Kränzchen aus frischem Laub schon. Die Winter-Version des einfachen Türschmucks wird mit duftenden Lorbeerblättern gemacht - Lorbeerkranz mal anders.

So geht’s:

Fädeln Sie frische Lorbeerblätter in der Blattmitte dicht an dicht auf einen offenen Metallkranz auf - diesen gibt es beim Floristenbedarf – und schließen Sie den Kranz anschließend. Als Willkommensgruß an der Tür müssen Sie den Winterkranz nun noch lässig an naturfarbenem Paketband aufhängen. Als Tischkranz mit einer dicken Stumpenkerze in der Mitte schmückt er das Esszimmer.

Kranz mit Rosen und Hagebutten

Winterkränze selber machen

Probieren Sie doch auch einmal einen Kranz aus Rosenblüten in Rosa, Pink und Apricot aus. Viele Wildrosenarten sind sehr robust und trotzen dem Winter. Und auch Hagebutten, die Früchte der Rosen, eignen sich perfekt für winterliche Dekorationen und harmonieren gut mit den übrigen Blüten. Aber Vorsicht: Bei diesem Kranz sollten Sie beim Binden unbedingt feste Gartenhandschuhe tragen!

So geht's:

Etwa 20 Rosen jeder Farbe sind nötig, um einen Kranz mit einem Durchmesser von rund 40 Zentimetern zu binden. Außerdem 30 bis 35 Zweige mit Hagebutten in verschiedenen Größen und Formen. Kürzen Sie die Rosenstiele auf rund 15 Zentimeter. Formen Sie nun 2 bis 3 flexible Hagebuttenranken mit Draht zu einem Ring in der gewünschten Größe und fixieren ihn mit Blumendraht. Das ist die Grundform, von der aus in die Höhe gearbeitet wird. Nun kommt Zweig auf Zweig und wird an einigen Stellen mit Draht fixiert. Ist der Kranz etwa 10 Zentimeter hoch aufgebaut, stecken Sie die Rosen zwischen das Zweiggeflecht.

Tipp: im Blumenladen gibt es kleine Kunststoffröhrchen, die mit Wasser befüllt werden. In die Röhrchen stecken Sie die einzelnen Rosen - so bleiben die Blüten länger frisch. Ist der Kranz üppig genug gebunden, halten die kleinen Kunststoff-Vasen gut zwischen den Zweigen. Ansonsten können Sie die Röhrchen aber auch mit etwas Kleber fixieren.

Der Winterkranz mit Rosen sieht toll aus als Tür- oder Wandkranz. Sie können ihn aber auch als Dekoration auf den Esstisch oder ein Sideboard legen.

Winterkranz mit Heidekraut

Winterkränze selber machen

Winterheiden wie die Schneeheide (Erica carnea) blühen von November/Dezember bis März und lassen sich im Winter zu einem hübschen Kranz mit leuchtenden Blüten binden.

So geht’s:

Formen Sie einen Ring aus Blumendraht oder verwenden Sie einen Rohling aus Stroh, Steckschaum oder Metall. Umwickeln Sie den Kranz mit kleinen Erica-Sträußchen und zurren es mit Blumendraht fest.

Tipp: Gehen Sie beim Binden so vor, dass die Blüten jeweils die Stiele des vorhergehenden Sträußchens verdecken. Anschließend an einer Kordel an der Wand aufhängen.

Mediterrane Winterkränze

Hängende Kränze aus Kräutern

Liguster, Salbei, Thymian, Lorbeer und Olivenzweige wirken ungewöhnlich, aber nicht minder festlich, wenn sie zu solch schönen Kränzen gebunden sind. Das satte Grün der Winterkränze bringt mediterranes Flair an die Wand.

So geht’s:

Die einzelnen Kräuter und Zweige werden in fächerartigen Büscheln mithilfe von Blumendraht auf Metallreifen gebunden. Um die Kränzchen als Wanddeko zu nutzen, kann man sie anschließend an Stoffbändern oder glänzendem Geschenkband aufhängen. In verschiedenen Höhen aufgehängt wirkt das Arrangement richtig lässig. 

 

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